Die Biosphäre Bliesgau im Frühling 2026

Kostenlos – zum Mitnehmen! Neue Saison im Kulturpark PEFC Waldhauptstadt Freizeitangebote im Saarpfalz-Kreis 11. Jahrgang | Ausgabe 1 | März – Mai 2026

2 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Was die Besucher 2026 erwaret Öffnung der Museen Am 15. März öffnet der grenzüberschreitende Archäologiepark wieder seine Tore für die BesucherInnen. Zu den begehbaren Museen zählen das Museum Maison Jean Schaub, das Fürstinnengrab, die Gebäude B6 und B8 und in Bliesbruck das Ausstellungszentrum mit einer seit 2025 neu konzipierten Dauerausstellung sowie die Thermenanlage. Die Taverne ist seit Oktober für die BesucherInnen von Freitag bis Sonntag, von 12 bis 22 Uhr geöffnet. Aktionen, Veranstaltungen und weitere Highlights Zu Beginn der Saison, am 15. März eröffnet die Sonderausstellung zur Entdeckung des Fürstinnengrabes: „Gold im Sand“. Hier wird um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung angeboten. Auch in der Saison wird es immer wieder Angebote im Rahmen der Ausstellung geben. So finden sich unter anderem am 13. und 14. Juni lagernde Kelten (Reenactment-Gruppen) vor dem Fürstinnengrab ein und zeigen ihre Gewerke. Am Ostersonntag und -montag können Familien gemeinsam auf die Suche nach den versteckten Ostereiern im Gelände und den Museen des Kulturparks gehen sowie bei der Frühlingssafari spannende Fragen beantworten. Bei richtig genannter Anzahl gibt es an den Kassen im Maison Jean Schaub oder im Ausstellungszentrum in Bliesbruck eine süße Überraschung. Bei der alljährlich wiederkehrenden Veranstaltung, dem Kinderfest am 31. Mai, werden von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zahlreiche Mitmach-Aktionen angeboten. Rund um das Fürstinnengrab können Kinder kreativ werden und sich beispielsweise im Bogen schießen üben, ein eigenes Mosaik legen, Töpfern oder mit dem Holzbohrer arbeiten, eine eigene römische Ausrüstung aus Schild, Schwert und Helm gestalten. Viele weitere tolle Aktionen, wie Kinderschinken usw. stehen auf dem Programm. Im Lager der Römergruppe Legio XIIII Gemina in der Römischen Villa können die großen und kleinen BesucherInnen in das Alltagsleben der Römer eintauchen. Um 14 Uhr nimmt der Zauberkünstler Maxim Maurice große und kleine Gäste mit auf eine magische Reise. Am 5. Juli wird es ein Musikpicknick geben, mit einer Matinee, gutem Essen und Trinken und einigen weiteren tollen Highlights. Die Vita Romana wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Es wird dennoch eine Veranstaltung an diesem zweiten Wochenende im August geboten. Bleiben Sie also gespannt. Damit es in den Sommerferien nicht langweilig wird, bietet der Kulturpark ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm für die ganze Familie sowie Anfang August eine Ferienfreizeit an. Führungen Jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr wird es eine Schnupperführung geben. Spezielle Führungen für SeniorInnen werden zwei Mal in dieser Saison angeboten. Dabei wird auf die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe, wie langsames Gehen oder lauteres Sprechen, eingegangen. Die Termine: 26. April und 30. August, jeweils um 11:00 Uhr. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien werden Kinderführungen (von Kindern für Kinder) stattfinden. Neugier und Fragen aller Art sind erwünscht! Die Termine sind wie folgt: 11. April, 8. Juli und 07. Oktober. Jeweils um 14 Uhr. Allgemeine Informationen Die musealen Bereiche im Europäischen Kulturpark sind vom 15. März bis zum 31. Oktober wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr. Am ersten Mai sind die Museen geschlossen. Weitere Informationen, sowie detaillierte Programmübersichten finden Sie unter: www.europaeischer-kulturpark.de oder unter Telefon: 06843/900211 Änderungen vorbehalten. Fotos: Stephan Dinges (Blick auf den Kulturpark), Marco Kany (Fürstinnengrab). Info zur Sonderausstellung: Markus Jungen Der Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim soll strategisch weiterentwickelt werden. Dafür wurde das Projekt „Vision BR“ gestartet. Es ist Teil des 2024 eingerichteten „Funktionalen Raums Bliesbruck-Reinheim“, der im Rahmen des EU-Programms Interreg VI A Großregion gefördert wird. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Saarpfalz-Kreis und der französischen Nachbarregion zu stärken und konkrete Impulse für die regionale Entwicklung zu setzen. Für entsprechende Projekte stehen rund 1,9 Millionen Euro aus dem EFRE-Programm bereit, bis zu 60 Prozent der Kosten werden übernommen. „Vision BR“ sieht einen mehrjährigen Masterplan vor, der eine gemeinsame Zukunftsstrategie für den Kulturpark formuliert und erste Maßnahmen definiert. Das Projekt läuft bis Ende 2028. Ziel ist es, die Attraktivität des Kulturparks als grenzüberschreitende Kultur- und Archäologiestätte nachhaltig zu stärken. ERLEBEN SIE GESCHICHTE GRENZENLOS IN SIEBEN MUSEEN UND DEM WEITLÄUFIGEN AUßENGELÄNDE. EUROPÄISCHER KULTURPARK Bliesbruck-Reinheim Eine Reise in die Vergangenheit zu den Römern und Kelten Ö nungszeiten: 15. März bis 31. Oktober, Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen 10 bis 18 Uhr. 1. Mai geschlossen Stiftung Europäischer Kulturpark Robert-Schuman-Str. 2, 66453 Reinheim Telefon (0 68 43) 90 02 11 info@europaeischer-kulturpark.de www.europaeischer-kulturpark.de Die neue Saison im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim Europäischer Kulturpark

3 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Biosphärenpartner Jugendfreizeit rund ums Fischen kehrt 2026 zurück Spannende Osterferien im Biosphärenreservat Bliesgau: Jugendliche können Natur erleben und den Fischereischein erwerben. Im Frühjahr 2026 heißt es im Ökologischen Schullandheim Spohns Haus wieder: Rute raus, Natur entdecken und Wissen sammeln. In Kooperation mit der Koordinierungsstelle „Nachhaltige Jugendarbeit“ des Saarpfalz-Kreises, dem Fischereiverband Saar und dem Kreisjugendamt bietet das Ökologische Schullandheim erneut eine besondere Jugendfreizeit an, bei der junge Menschen nicht nur angeln lernen, sondern auch den offiziellen Fischereischein erwerben können. Vom 13. bis 17. April (Osterferien) sind Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren eingeladen, eine abwechslungsreiche Woche rund um Fischerei, Umwelt- und Tierschutz zu erleben. Dabei stehen nicht nur das Angeln selbst, sondern vor allem der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Tierwelt im Mittelpunkt. Theoretischer Unterricht und praxisnahe Workshops Die Teilnehmenden werden von geschultem Personal des Fischereiverbandes Saar betreut und erhalten fundierten theoretischen Unterricht zur Vorbereitung auf die Fischereiprüfung. Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Workshops zu Themen wie Gewässerschutz, Ökologie und artgerechter Fischerei. Untergebracht sind die Jugendlichen während der Freizeit im Ökologischen Schullandheim Spohns Haus mitten im Biosphärenreservat Bliesgau. Naturerlebnis, Umweltbildung und Freizeitspaß Im Preis von 160 Euro pro Person sind Übernachtung, Vollverpflegung mit regionaler Küche, die pädagogische Betreuung sowie die Gebühr für die Fischereiprüfung enthalten. Für den späteren Erwerb des Angelscheins können gegebenenfalls zusätzliche Kosten entstehen. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind online unter www.spohnshaus. de verfügbar. Die Jugendfreizeit wird durch die Saartoto Sport GmbH gefördert. Mit diesem Angebot verbindet Spohns Haus Naturerlebnis, Umweltbildung und Freizeitspaß – eine ideale Gelegenheit für Jugendliche, in den Osterferien neue Fähigkeiten zu erlernen und gleichzeitig einen bewussten Blick auf Natur und Nachhaltigkeit zu entwickeln. Ansprechpartnerinnen: Sandra Klingler, sn.klingler@ biosphaere-bliesgau.eu und Carmen John, c.john@biosphaere-bliesgau.eu Tel. (0 68 42) 9 60 09 21 Das Partnerbetriebe-Netzwerk des UNESCO Biosphärenreservates Bliesgau hat drei neue, regional und nachhaltig wirtschaftende, Partner aufgenommen. Der MINT-Campus Alte Schmelz e.V. in St. Ingbert, die Ferienwohnung Maison baroque in Blieskastel und die Wildkräuterexpertin Angela Bloedorn sind neue Botschafter der Biosphäre Bliesgau. Die offizielle Auszeichnung, durch Verbandsvorsteher und Landrat Frank John und die Vorsitzende des Vergaberates und Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland Birgit Grauvogel, fand in den Räumlichkeiten des neuen Bildungspartners MINT-Campus Alte Schmelz e.V. in St. Ingbert statt. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Schulfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik für Kinder und Jugendliche durch praxisnahe Experimente erlebbar zu machen und ihnen einen Einblick in die aktuelle Forschung aus den Bereichen Biologie und Chemie zu ermöglichen. Dabei hat der Verein die Bildung für nachhaltige Entwicklung in seinem Leitbild verankert und nimmt bei seinen Experimenten Bezug auf das Biosphärenreservat Bliesgau. Das Angebot kann sowohl von Schulklassen wie auch von naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen in Anspruch genommen werden. Zusätzlich werden Schüler- und Ferienfreizeiten in Zusammenarbeit mit Spohns Haus in Gersheim und der Jugendherberge in Homburg veranstaltet. Die Zielgruppen des MINT-Campus sind jedoch nicht nur Kinder und Jugendliche, auch für Erwachsene werden interessante Formate angeboten. Zudem gibt es Kooperationen mit regionalen Unternehmen zur Weiterbildung der Mitarbeiter. Die Ferienwohnung „Maison baroque“ liegt im Herzen der historischen Altstadt von Blieskastel und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise durch den Bliesgau. Als Architektin war es der Inhaberin, Katja Fürst, ein besonderes Anliegen das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1770 mit speziellen Handwerkstechniken und natürlichen Materialien nachhaltig zu sanieren. Auch bei der Einrichtung legte sie großen Wert auf Nachhaltigkeit, so wurden z.B. durch die Aufbereitung alter Möbel Ressourcen geschont und ein einzigartiges Flair in der gemütlichen und sehr geschmackvoll eingerichteten Wohnung geschaffen. Die Naturführerin Angela Bloedorn wurde ebenfalls als neue Bildungspartnerin ausgezeichnet. Teilnehmende ihrer Veranstaltungen können die Natur mit allen Sinnen erleben und dabei die abwechslungsreiche Geschmackspalette heimischer Wildkräuter kennenlernen – schon mal ein Brennnesselschnitzel oder Wilde-Wiesen-Waffeln probiert? Frau Bloedorn legt bei ihren Veranstaltungen besonderen Wert auf die praxisnahe Vermittlung von Wissen, das die Teilnehmer befähigt, selbstständig mit Wildpflanzen umzugehen und so die Natur in ihrer ursprünglichsten Form wertzuschätzen. Für Verbandsvorsteher Frank John bietet „das Partnerbetriebe-Netzwerk für die regionalen Produzenten und Akteure eine sehr gute Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen und die Zusammenarbeit untereinander zu stärken.“ „Durch das großartige Engagement und die Kreativität der Angebote der Biosphärenpartner gewinnt die Region individuelle und authentische Erlebnisse für unsere Gäste und Einheimische“, freut sich Birgit Grauvogel. Unter dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften e.V. gibt es mittlerweile deutschlandweit, rund 2000 Partnerbetriebe in Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten, die naturnahe Erlebnisse und Produkte anbieten. Im UNESCO- Biosphärenreservat Bliesgau sind derzeit 58 Betriebe im Partner-Netzwerk vertreten. Wer sich ebenfalls mit einer nachhaltigen Betriebsführung identifiziert und Biosphären-Botschafter werden möchte, kann gerne ab sofort Kontakt mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau aufnehmen. Bis einschließlich 31. März 2026 werden Neuanträge entgegengenommen. Weitere Informationen zu den Einstiegskriterien sowie zu den Angeboten der Partnerbetriebe gibt es unter: www.biosphaere-bliesgau.eu/partner. Drei neue Partnerbetriebe in der Biosphäre Bliesgau www.gps-rps.de/gastfamilien GASTFAMILIEN GESUCHT Wir suchen Familien, Paare, Alleinerziehende und Einzelpersonen die sich vorstellen können, einen Menschen mit Behinderung bei sich aufzunehmen. Wir beraten, informieren und unterstützen die Gastfamilien und die Gäste umfassend. KONTAKT: Heike Schneider Christine Becker Tel. 0681 309804-0 gastfamilien@gps-srp.de Mehr Infos online: Drei neue Unternehmen wurden jetzt als Partnerbetriebe ausgezeichnet. Foto: Biosphärenzweckverband Angel dir den Fischereischein

4 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Wanderbarer Bliesgau Raus aus dem Alltag, rein in die Natur: Der Saarpfalz-Kreis und das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau bieten Gästen und Einheimischen auch in diesem Jahr ein breites Spektrum an Urlaubs- und Freizeitangeboten. Die Saarpfalz-Touristik stellt in ihrem neuen Urlaubskatalog 19 buchbare Erlebnisse vor – von geführten Wanderungen über Naturabenteuer bis hin zu nachhaltigen ÖPNV-Touren. Die Region reicht von der sanft hügeligen Kulturlandschaft im Süden bis zu ausgedehnten Mischwäldern im Norden. Dazwischen prägt die Blies mit ihren Auen das Landschaftsbild. „Spannend, echt und qualitativ ansprechend“ seien die Angebote, betonte Landrat und Verbandsvorsteher Frank John bei der Präsentation der 52-seitigen Broschüre im Kulturbahnhof Bexbach. Der Katalog lädt dazu ein, die nachhaltigste Tourismusdestination Deutschlands aktiv zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist das „Wilde Bliesgau“-Survival-Camp in Kirkel. Unter Anleitung von Wildnispädagoge Thomas Stalter und der Wildnisschule Fuchsspur erleben Teilnehmende ein bis zu dreitägiges Waldabenteuer. Auf dem Programm stehen Orientierung im Gelände, Bau einer Laubhütte, Wasseraufbereitung, Feuer machen sowie das Lesen von Fährten oder der Bau einfacher Werkzeuge. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Biosphären-Safaris. Fünf neu konzipierte Entdeckertouren kombinieren Busfahrten – teils mit dem flexiblen On-Demand-Angebot flitsaar – mit kurzen Wanderungen und Info-Stopps. Die Routen führen unter anderem zu NaturschauplätWandern, Naturabenteuer und BiosphärenNeue Freizeitangebote im Saarpfalz-Kreis Das Wandern im Kurwald Blieskastel bietet abwechslungsreiche Routen, darunter den leichten „Ökologischen Rucksack“-Erlebnisweg für Familien, den „Wolfsweg“ mit Felsen aus Buntsandsteinformationen oder die „NAhToUR“. Die „NAhToUR“ ist ein Rundweg, der 2020 vom Jugend- und Kulturverein Lautzkirchen ins Leben gerufen wurde. Zunächst entlang der Schwarzweiher, dann entlang des Schwarzweiherflusses auf schmalen Wegen durch ein botanisch reizvolles Feuchtbiotop. Danach gelangt man zum Wolfsfelsen mit seinen ausgeprägten Höhlen. Es schließt sich die Umrundung des Gänshorns an. An die NAhToUR schließt sich der Lehrpfad „Ökologischer Rucksack an“. Im Laufe des Themenwegs beschäftigt sich Paul mit dem Konzept des ökologischen Rucksacks und sieht einen Tag lang genauer hin: Er möchte herausfinden, wie sich sein Alltag auf die Umwelt auswirkt - also wie „groß“ der Rucksack ist, den er mit sich durch das Jahr trägt - und wie er das Gewicht seines Rucksacks senken kann. Machen Sie sich auf den Weg, um gemeinsam mit Paul herauszufinden, was alles in einem ökologischen Rucksack steckt! Auch der „Wolfweg“ ist eine gemütliche und naturnahe Tour mit dem namensgebenden Wolfsfelsen im Lautzkircher Wald. Neben den Felsen entzückt der Rundwanderweg ebenso mit einem Kneippbecken zur Abkühlung der Füße am Schwarzweiherfluss sowie Möglichkeiten zur Einkehr. Neben Familien haben hier auch erholungssuchende sowie ungeübte Wanderer einen ereignisreichen Tag vor sich. Auf dem „Wolfsweg“ befinden sich auch die Baumelstationen, an denen man mit mitgebrachten oder ausgeliehenen Hängematten „abhängen“ kann. Wandern nahe dem Saarkohlewald, der vom Bund Deutscher Forstleute als Waldgebiet des Jahres 2026 ausgezeichnet wurde: Qualitätsrouten in Bexbach und St. Ingbert In der Nähe des Saarkohlenwalds bieten die Städte Bexbach und St. Ingbert im Saarpfalz-Kreis hervorragende Wandermöglichkeiten, die Naturerlebnisse mit Einblicken in die lokale Industriegeschichte zu verbinden. Besonders empfehlenswert sind die ausgezeichneten Qualitätsrouten in dieser Region. Die Wälder um St. Ingbert, zeichnen sich durch ein abwechslungsreiches Landschaftsbild mit stillen Wäldern, Wiesen, Weihern und Felsformationen aus. Wandern in der PEFC-Wald- hauptstadt 2026: Blieskastel Die prämierte Kommune bindet ihre Bürgerinnen und Bürger in Pflanzaktionen, Kreativwettbewerbe, Ausstellungen, Social-Media-Auftritte und weitere Maßnahmen aktiv in ihre forstliche Arbeit ein. Auch das Wandern ist eine wertvolle Aufklärungsarbeit zur Bedeutung des Waldes für die Stadt. zen, landwirtschaftlichen Betrieben, historischen Orten und regionalen Märkten. Für dieses nachhaltige ÖPNV-Erlebnis wurde die Saarpfalz-Touristik bereits 2023 mit dem Bundespreis für nachhaltige Tourismusdestinationen ausgezeichnet. Kulinarik und Geschichte verbinden sich bei der genussvollen Wanderung rund um den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Nach dem Besuch des Fürstinnengrabs rundet ein römisches Menü in der wiedereröffneten Taverne das Erlebnis ab. Ein weiteres Aushängeschild ist der Bliessteig, der 2025 vom Wandermagazin zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ gekürt wurde. Der 108 Kilometer lange Fernwanderweg führt in neun Etappen von Sarreguemines bis nach Bexbach. Die Saarpfalz-Touristik bietet dazu mehrtägige Wanderpauschalen inklusive Übernachtungen, Verpflegung und Transfers an. Ergänzt wird das Angebot durch Kanutouren auf der Blies, Wanderungen mit Eseln oder Alpakas, geführte Genusswanderungen, Kletterkurse im Kirkeler Wald sowie Touren zur Industriekultur. Auf dem Grubenweg Nordfeld in Bexbach-Höchen wird die Bergbaugeschichte bei einer Halbtageswanderung erlebbar – inklusive zünftiger Brotzeit. Weitere Informationen und Bestellung der kostenlosen Broschüre bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel. (0 68 41) 104 71 74, www.saarpfalz-touristik.de . Auch bei den Kultur- und Verkehrsämtern der kreisangehörigen Kommunen ist die Broschüre erhältlich. Wandern auf dem Hüttenwanderweg. Foto: Wolfgang Henn Foto: Sa Survival-Camp in Kirkel Foto: Saarpfalz-Touristik, Manuela Meyer Wandern mit der herrlichen Blieskastler Landschaft im Rücken. Foto: Manuela Meyer Kanutour auf der Blies. Foto: Saarpfalz-Touristik/Phormat Werbeag

5 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 -Safaris Die Biosphäre Bliesgau lädt ein: Digitaler Veranstaltungskalender liefert Terminüberblick Winter ade und raus ins Frühlingserwachen der Biosphäre Bliesgau! Das Kleinod im Südosten des Saarlandes mit seiner sanften Hügellandschaft, den ausgedehnten Streuobstwiesen und Wäldern, hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz. Aber nach den vielen trüben Tagen des Winters, wenn Scharbockskraut, Hahnenfuß, Buschwindröschen und Bärlauch in Gelb und Weiß erstrahlen, ist es hier besonders schön. Umso besser, dass passend dazu im digitalen Veranstaltungskalender der Biosphäre Bliesgau zahlreiche interessante Veranstaltungen zum Thema Wildkräuter zu finden sind. Seien es Kräuterwanderungen, Workshops zum Einsatz von Wildkräutern in der Küche oder Kräutermeditationen. Wer gerne in Gesellschaft von Vierbeinern die Natur entdeckt, kann eine der beliebten Bliesgau Alpaka Touren oder Eselwanderungen unternehmen, ein abschließender Imbiss mit regionalen Produkten ist bei Beiden Ehrensache. Auch die Wanderung „Die schmackhafte Landschaft“ mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Eva Hubert verbindet Naturerlebnis mit Kulinarik: Auf Schusters Rappen auf Der „Hüttenwanderweg“ ist ein abwechslungsreicher, aber auch anspruchsvoller Rundwanderweg mit schönen Einkehrmöglichkeiten. Neben der Natur sind die am Wege liegenden Hütten das beherrschende Thema der Tour, die über Wald- und Feldwege führt. Neben kulinarischen Genüssen geizt diese Tour aber nicht mit landschaftlichen Reizen. Steile Wald- und Wiesenpfade schlängeln sich durch unberührte Natur, und sagenhafte Aussichten belohnen für die Strapazen des Weges. Imposant ist der Eichertsfelsen mit seiner kleinen Höhle und einem schönen Blick auf die Weiher im Laichweihertal. Auf über 400 m Höhe liegt der Biohof Hochscheid, einer der ältesten biologisch bewirtschaften Höfe im Saarland mit Wanderhütte, ein beliebtes Ausflugziel im Bliesgau. Da die Hütten größtenteils auf ehrenamtlicher Basis betrieben werden, bitten wir Sie darum, dort kurz anzurufen, um die Öffnungszeiten zu erfahren! Zeugen der Industriekultur entdeckt man auf dem „Industrieweg“ in St. Ingbert! Auf diesem stadtnahen Rundwanderweg erfährt man allerlei Wissenswertes über die Geschichte des Bergbaus und der Stahlindustrie in St. Ingbert. Entlang des historischen Industrieweges entdeckt man Förderstandorte des Steinkohlebergbaus und auch die denkmalgeschützte Alte Schmelz. Besonders beeindruckend ist das aus Buntsandstein gemauerte Stollenmundloch des Rischbachstollen. Dieser ist Teil der ehemaligen Steinkohlengrube St. Ingbert. Der Weg führt auch an der Pfarrkirche St. Hildegard vorbei. Die aus rotem Birkenfelder Klinker gebaute Kirche erinnert im Innenraum von der Architektur an den Bergbau. Entspannen kann man in der Gustav-Clauss-Anlage und in der Fußgängerzone in den zahlreichen Cafés, Eisdielen und Restaurants. Hier lässt sich die Tour zünftig abschließen, im Sommer natürlich im Freien. Der Frühling kann kommen elf abwechslungsreichen Kilometern die Landschaft des Bliesgaus erleben und die Stopps mit biosphärischen Gaumenfreuden versüßen. Kennenlernen und Genießen lässt sich die Biosphäre Bliesgau auch auf dem Biosphärenmarkt am 21. und 22. März in St. Ingbert. Hier bieten viele Partnerbetriebe der Biosphäre ihre selbsthergestellten Produkte an. Die Auswahl reicht von süßen und herzhaften regionalen Leckereien bis hin zu einzigartigen Holzarbeiten aus Biosphärenholz und liebevoll gestalteten Duftkissen mit Kräutern aus dem heimischen Garten. Auch mit Kunst und Kultur lässt sich der Bliesgau im Frühling erleben. In Kooperation mit der Modernen Galerie des Saarlandmuseums findet eine Freiluft-Ausstellung des renommierten Fotografen Boris Becker im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim statt. Gezeigt werden bei „La Ligne Claire“, vom 11. April bis 30. August, Fotoimpressionen von Flusslandschaften in der SaarLorLux Region. Kurzum: Angebote zu Natur & Umwelt, Kunst & Kultur, Kulinarik & Gesundheit, Klimaschutz & Nachhaltigkeit tagesaktuell im Bliesgau-Veranstaltungskalender unter www.biosphaere-bliesgau.eu/veranstaltungen. Ab Mitte März im Kalender vertreten sind Angebote rund um den Bärlauch. Foto: Elke Birkelbach Auch Bexbach bietet ebenfalls gut ausgeschilderte Rund- und Waldwege, die sich perfekt für entspannte Ausflüge eignen und Anschluss an das überregionale Wegenetz haben. Eine weitere Qualitätstour, die das Bergbauherz höherschlagen lässt, ist die „Höcherberg Tour“; eine wundervoll schattige und idyllische Tour mit zwei Bachläufen am Höcherberg in Bexbach. Hier kommt der Wander- und Bergbaufan zu seinen Kosten, denn verschiedene Bergbaurelikte mitten im Buchenwald ermöglichen eine spannende Wanderung in die Zeitgeschichte des Bergbaus rund um Bexbach. Start- und Ziel ist der Höcherberg Turm. Der Rundwanderweg ist trotz Steigung gut zu wandern. Er hat neben der Natur, die Geschichten und Relikte des damaligen Bergbaus als beherrschendes Thema. Alle Informationen zu den Wandertouren sowie Broschüren und Kartenmaterial zu den Wanderwegen in der Biosphäre Bliesgau und im Saarpfalz-Kreis gibt es bei der Saarpfalz-Touristik. Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel. 06841 – 104 71 74, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de, www.saarpfalz-touristik.de Felsklettern im Kirkeler Wald. aarpfalz-Touristik/Phormat Werbeagentur Eike Dubois Wandern auf dem Höcherbergweg mit spannenden Zwischenzielen. Foto: Katrin Thieser Eselwanderung in Wolfersheim. Foto: Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn Genusswanderungen, z.B. Homburg-Jägersburg, PETERS Alm-Biergarten. Foto: Saarpfalz-Touristik, Manuela Meyer gentur Eike Dubois

6 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Biosphärenwege Druck, Lager- & Versandlogistik, Shopsysteme Wir beraten Sie gerne: Tel. 06531 509-335 · www.johnen-gruppe.de · Bornwiese 5 · 54470 Bernkastel-Kues QR-Code scannen & weitere Informationen erhalten AbenteuerWege-Team unterstützt Naturschutz im Bliesgau Das Team des Reiseveranstalters AbenteuerWege war schon in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Anita Naumann vom Biosphärenzweckverband bei zwei Einsätzen in der Landschaftspflege aktiv. Auch jetzt engagierten sich die Mitarbeitenden wieder für den Naturschutz und halfen im Europäischen Kulturpark in Reinheim gemeinsam mit dem Ranger ein Gewässer wieder freizustellen. Der kleine Weiher war in den vergangenen Jahren zunehmend von Sträuchern und jungen Bäumen umwuchert worden. Durch das Entfernen des Bewuchses gelangt nun wieder deutlich mehr Licht und Wärme ans Wasser, was den Lebensraum für Amphibien und Insekten verbessert. „Solche Pflegemaßnahmen sind wichtig, damit die Teiche als wertvolle Biotope erhalten bleiben“, so die Mitarbeitenden. Aus dem anfallenden Schnittgut legte das Team im Anschluss eine sogenannte Benjeshecke an. Dafür werden zwei Reihen Holzpfähle in den Boden gesetzt und die abgeschnittenen Äste dazwischen aufgeschichtet. Mit der Zeit entsteht daraus ein natürlicher Rückzugsraum für Kleintiere und Vögel – ein ökologisch wertvolles Strukturelement, das gleichzeitig die Landschaft aufwertet. Und was sagt die Belegschaft nach getaner Arbeit? Swenja Staudt dazu: „Der Tag hat uns als Team noch mal enger zusammengeschweißt. Draußen zu arbeiten, zu lernen, warum solche Biotope so wichtig sind, und am Ende das Ergebnis direkt vor Augen zu haben – das war für uns alle sehr motivierend.“ Und Klara Becker ergänzt: „Es ist schön, einen Tag zu haben, an dem wir aktiv rauskommen und auch noch etwas Gutes für die Region tun – und das während der Arbeitszeit! Dies ist nun schon die dritte Freiwilligenaktion mit dem Biosphären-Reservat und auch dieses Mal hatten wir alle sehr viel Spaß, danke für die Organisation!“ Engagement, das Wege sichert Sie gehen voran, bevor andere den Weg nutzen: Als Wegepatin und Wegepate sorgen Olga Fartovski und Harald Gries dafür, dass Wanderwege im Biosphärenreservat Bliesgau sicher, gepflegt und gut begehbar bleiben. Ihr Einsatz passiert meist im Stillen – bei regelmäßigen Kontrollen, mit wachem Blick für Schäden, Beschilderung und Natur. Am 6. Februar trafen sich alle Wegepaten der Saarpfalz-Touristik im Hubertushof in Niederwürzbach, um sich auszutauschen, Informationen zu erhalten und ihre Erfahrungen zu teilen. Im Rahmen dieses Treffens geben Olga Fartovski und Harald Gries Einblicke in ihre Arbeit, ihre Motivation und die Verantwortung, die mit dieser ehrenamtlichen Aufgabe verbunden ist. Das Interview zeigt, wie viel Engagement hinter gut funktionierenden Wanderwegen steckt – und warum sich dieser Einsatz lohnt. Frau Fartovski, Sie betreuen regelmäßig einen festen Wanderweg im Biosphärenreservat Bliesgau. Was genau gehört bei Ihren Kontrollen zu Ihren Aufgaben, und worauf achten Sie besonders? Zu meinen Aufgaben gehört es, die Wege und Schilder von Bewuchs freizuhalten, die Begehbarkeit zu gewährleisten und fehlende Schilder zu ersetzen. Somit bin ich dafür verantwortlich, dass sich die Wanderer gut auf „meinem“ Wanderweg zurechtfinden. Im Biosphärenreservat gibt es ein einheitliches Beschilderungssystem, an dem sich alle Wanderwegepaten orientieren. Harald Gries, Sie machen ähnliche Rundgänge auf Ihrem Weg. Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen bei der Wegepatenschaft, gerade im Hinblick auf Natur, Nutzung und Sicherheit? Die größten Herausforderungen bei der Wegepatenschaft, also der ehrenamtlichen Übernahme von Pflege und Kontrolle von Wanderwegen durch Paten, liegen meiner Meinung nach in dem Gleichgewicht zwischen Naturschutz, steigender Nutzung und Sicherheitsvorschriften. Als ehrenamtlicher Pate muss ich Eingriffe minimieren um Fauna und Flora nicht zu stören, während Pflegearbeiten wie freischneiden notwendig sind. Die zunehmende Wanderbeliebtheit führt oft zu Überbelastung der Wege. Bei auftretenden Schäden wünsche ich mir die notwendige Finanzierung und ein geschultes Personal. Mein zu betreuender Wanderweg, die „Kleberbachtal Runde“ in Rohrbach, wird zweimal jährlich durch mich kontrolliert. Dabei werden auch die Wegweiserpfosten auf ihre Standfestigkeit überprüft. Wenn Sie unterwegs Mängel oder Veränderungen feststellen, Frau Fartovski: Wie läuft die Zusammenarbeit mit der Saarpfalz-Touristik konkret ab, und wie schnell lassen sich Probleme in der Praxis lösen? Kleinere Mängel, die ich unterwegs selbst beheben kann, werden direkt behoben. Bei größeren Anliegen kontaktiere ich das Wegemanagement des Saarpfalz-Kreises mit dem ich eng in Kontakt stehe. Hier läuft die Kommunikation sehr niederschwellig. Das Wegemanagement kann dann entweder direkt selbst ausrücken oder es kontaktiert die Forstverwaltung. Sie erleben Ihren Weg über das Jahr hinweg in ganz unterschiedlichen Zuständen, Herr Gries. Welche Veränderungen fallen Ihnen im Lauf der Jahreszeiten besonders auf – und was sagt das über die Nutzung und den Zustand der Wanderwege aus? Die Veränderungen an meinem zu betreuenden Wanderweg variiert stark je nach Jahreszeit, durch Witterung, Vegetation und Nutzeraktivität, was Einblicke in Zustand und Belastung gibt. Im Frühling werden die Wege durch Regen und Schnee matschig und erodieren leicht. Mit wachsender Vegetation werden die Markierungen verdeckt was Pflegebedarf signalisiert. Im Sommer führen trockene Boden zu Rissen und Staub während hohes Gras Wege verengt und Insekten zunehmen. Im Herbst macht fallendes Laub die Wege rutschig. Starkregen löst Schlamm und kleine Erdrutsche aus. Eis, Schnee und Frost heben im Winter Wurzeln. Frau Fartovski, Wegepatenschaft ist ein Ehrenamt, das Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Was hat Sie ursprünglich motiviert, diese Aufgabe zu übernehmen – und was hält Sie bis heute dabei? Mein Partner, der selbst Wegepate ist, hat mich auf das Thema gestoßen. Da ich sowieso gerne mit meinem Hund im Wald unterwegs bin, hat sich das super ergeben. Zusätzlich freue ich mich, dass ich als neu zugezogene Saarländerin mein Engagement direkt in die Region einbringen kann. Herr Gries, mit Blick nach vorn: Was wünschen Sie sich für die Weiterentwicklung der Wegepatenschaften im Biosphärenreservat Bliesgau, und was würden Sie Menschen sagen, die überlegen, selbst Wegepate zu werden? Für die Weiterentwicklung meiner Wegepatenschaft wünsche ich mir eine bessere Vernetzung der ehrenamtlichen mit Vereinen wie zum Beispiel dem PWV. Mehr Kooperation mit Forstämtern wäre meiner Meinung nach sinnvoll und Schulungen zu Naturschutz und Recht (Verkehrssicherungspflicht) wäre gut. Werdet Wegepate, wenn ihr die Natur liebt und Zeit habt! Startet mit kleinen Wanderwegen. Da jeder der Wanderwege im Saarpfalz-Kreis eine Wegepatin oder Wegepate im Moment hat, führt die Saarpfalz-Touristik eine Warteliste und kontaktiert Sie, wenn ein Weg frei wird. AbenteuerWegeTeam Das Team von Abenteur Wege engagiert sich in der Landschaftspflege. Foto: Klara Becker Wegepaten im Einsatz für den Bliesgau Harald Gries bei seiner Arbeit als Pate auf der „Kleberbachtal Runde“. Foto: privat Olga Fartovski und ihr Mann auf dem Weg „Würzbach Runde“. Foto: privat

7 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Kreis- und Universitätsstadt Homburg Die Homburger Kulturgesellschaft lädt an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, zur 7. Homburger Bierwanderung ein. Die Veranstaltung ist aus dem Veranstaltungskalender der saarländischen Bierhauptstadt nicht mehr wegzudenken und verbindet Wandern, Genuss und Musik. Strecke, Etappen und Verpflegung Die rund 17 Kilometer lange Route ist in sieben Etappen gegliedert. Neben Start und Ziel gibt es sechs Verpflegungsstationen, davon fünf mit Live-Musik, Bier vom Fass, weiteren Getränken und unterschiedlichen Speiseangeboten. Ergänzt wird das Konzept durch eine zusätzliche alkoholfreie Versorgungsstation mit Kaffee und süßen Snacks. Die gesamte Strecke ist durchgehend ausgeschildert. Bierangebot und Getränke An jeder Station wird neben der Premiumsorte Urpils jeweils eine weitere Spezialbiersorte aus dem Hause Karlsberg zu Vorzugspreisen ausgeschenkt. Selbstverständlich stehen auch alkoholfreie Getränke zur Verfügung. Für sanitäre Anlagen ist an allen Stationen gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Start, Ziel und Parkmöglichkeiten Startpunkt ist in diesem Jahr der Sportplatz Wörschweiler (Ortsende Richtung Bierbach) mit ausreichend Parkplätzen. Ziel ist das Gelände des Römermuseum Schwarzenacker. Der Rückweg zum geparkten Auto ist damit kurz und unkompliziert. Shuttle-Service und ÖPNV Für Besucherinnen und Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchten, wird erneut ein Shuttle-Service angebo7. Homburger Bierwanderung an Christi Himmelfahrt Seit dem 1. März ist im Römermuseum Schwarzenacker wieder die PLAYMOBIL®-Sonderausstellung „VENI VIDI PLAYMOBIL® – Leben in der römischen Provinz“ zu sehen. Nach dem großen Zuspruch vor drei Jahren kehrt die Miniaturwelt nun zurück – erweitert und weiterentwickelt. Schöpfer der PLAYMOBIL®-Ausstellung ist der Dioramenbauer Peter Linn. In mehr als 50 detailreichen Szenen zeigt er das Leben in der römischen Provinz: Handwerker bei der Arbeit, Händler auf dem Markt, Legionäre im Einsatz, Familien im Alltag. Hunderte Figuren lassen Städte, Gutshöfe und Kultstätten im Kleinformat lebendig werden. Auch bekannte Bereiche des Museumsareals finden sich als Miniaturversion wieder. Miniaturwelt begeistert erneut im Römermuseum Schwarzenacker Die Ausstellung ist bis 31. Oktober zu sehen. Geöffnet ist das Museum im März täglich von 10 bis 16 Uhr, ab April gelten erweiterte Zeiten. Weitere Informationen gibt es unter www.roemermuseum-schwarzenacker.de. Das Römermuseum zählt zu den bedeutendsten archäologischen Freilichtmuseen im Südwesten Deutschlands. Auf dem Gelände einer römischen Siedlung können Besucherinnen und Besucher rekonstruierte Gebäude, Ausgrabungen und originale Fundstücke entdecken. Das Edelhaus mit seiner barocken Architektur ergänzt das Areal um eine kulturhistorische Facette. Ein Besuch lohnt sich für Groß und Klein!! Peter Linn und die archäologische Ausgrabung. Foto: Stadt Homburg ten. Ab ca. 9 Uhr fährt ein Bus im 30-Minuten-Takt vom Hauptbahnhof Homburg (Bahnhofsvorplatz) zum Start. Die Rückfahrten vom Ziel beginnen gegen 20 Uhr und enden gegen 22 Uhr, ebenfalls im 30-Minuten-Takt. Startzeiten und Ablauf Der Ausschank am Start beginnt um 9 Uhr. Die empfohlene Startzeit liegt zwischen 10 und 11 Uhr, die individuelle Wanderzeit kann jedoch frei gewählt werden. Routenverlauf im Überblick Von Wörschweiler führt die Strecke nach Einöd zur ersten Station an der Feuerwehr. Nach einem Anstieg von rund 125 Höhenmetern wird auf der Einöder Höhe die zweite Station erreicht. Anschließend geht es bergab nach Ernstweiler in der Pfalz zur dritten Station im Prinzenpark. Über einen Waldweg führt die Route ins Jammertal mit einem Zwischenhalt auf Höhe Dibeliushof. Nach einem weiteren Anstieg verläuft der Weg über die L214 zur Ski- und Wanderhütte Kirrberg. Über die Höhenzüge geht es weiter Richtung Pfänderbachtal und schließlich durch ein Waldgebiet und über den Skulpturenweg ins Ziel nach Schwarzenacker. Musik und Ausklang am Ziel Am Ziel im Römermuseum sorgt traditionell die N.S.A. für Stimmung. Auch dort ist für Speisen und Getränke bestens gesorgt. Gewinnspiel für Teilnehmende Am Start erhalten alle Wandernden eine Stempelkarte. Wer alle sechs Etappenstempel sammelt, nimmt an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es Produkte aus dem Hause Karlsberg, Tickets der Homburger Kulturgesellschaft und weitere Preise. Alle Informationen sind ab Mitte März auf bierwanderung.homburg.de (ohne www) abrufbar. Dort wird nach der Veranstaltung auch die Gewinnerliste veröffentlicht. Naturschutz und Hinweise Wie in jedem Jahr wird dem Naturschutz umfassend Rechnung getragen. Hunde sind an der Leine zu führen, Abfälle mitzunehmen oder in die vorgesehenen Müllbehälter zu entsorgen. Weitere Informationen Auskünfte erteilt die Tourist-Info Homburg, Talstraße 57a, E-Mail: achim.mueller@homburg.de, Tel. (06841) 101-813 oder 0178 8220465. Bewegung, Kultur und Genuss, bei der Homburger Bierwanderung ist für jeden etwas dabei. Foto: Stadt Homburg

8 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Mobilität in der Biosphäre Wer die landschaftlichen und kulturellen Schätze unserer Region am Wochenende entdecken möchte, kann das Auto ab sofort getrost stehen lassen. Mit dem neuen Biosphärenticket führt der Saarpfalz-Kreis als Nachfolger für das bisherige Freizeit-Ticket ein attraktives Tarifangebot ein, das Nachhaltigkeit und Ersparnis perfekt kombiniert. Das Ticket wurde speziell für Ausflügler, Familien und Gruppen entwickelt und ist an allen Samstagen, Sonntagen sowie gesetzlichen Feiertagen gültig. Ein Ticket für die ganze Region – von Homburg bis Kleinblittersdorf Das Biosphärenticket besticht durch seinen weitreichenden Geltungsbereich bei maximaler Flexibilität. Es gilt für bis zu fünf Personen, die gemeinsam auf Entdeckungstour gehen. Dabei umfasst das Gültigkeitsgebiet nicht nur den gesamten Saarpfalz-Kreis mit Städten wie Homburg, St. Ingbert, Bexbach und Blieskastel, sondern integriert auch die Gemeinde Kleinblittersdorf. Damit ist das gesamte Kerngebiet des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau mit nur einem Fahrschein erreichbar. Maximale Freiheit zum Minimalpreis Besonders attraktiv ist die Preisgestaltung: Obwohl das Ticket eine enorme Fläche und zahlreiche Bus- sowie Bahnlinien abdeckt, orientiert sich der Preis an der kleinsten Preisstufe 0/1 der klassischen SaarVV-Tageskarte Wochenende. Damit wird das Ticket zu einer echten Alternative zum Individualverkehr. Es schließt eine wichtige Lücke im Tarifgefüge und ermöglicht es Gruppen, für einen Bruchteil der üblichen Kosten das gesamte Kreisgebiet zu durchqueren. Die Einführung dieses Angebots ist ein deutliches Signal für den sanften Tourismus. Statt Parkplatzsuche an beliebten Wanderstartpunkten oder in historischen Ortskernen setzt die Region konsequent auf die Vernetzung von Schiene und Bus. Egal ob eine Fahrt in den europäischen Kulturpark nach Reinheim, ein Besuch der Barockstadt Blieskastel oder ein entspannter Tag in der Therme in Kleinblittersdorf – das Biosphärenticket macht den Weg zum Ziel. Einfache Nutzung für spontane Erlebnisse Das Ticket ist bewusst unkompliziert gehalten, um auch Gelegenheitsfahrern den Umstieg zu erleichtern. Es ist ab sofort direkt beim Busfahrer oder den Stadtbusbüros in Homburg und St. Ingbert erhältlich. An den Fahrkartenautomaten der Bahn wird es ab Sommer verfügbar sein. Mit dem neuen Biosphärenticket steht einem spontanen und umweltfreundlichen Wochenende in der Biosphäre nichts mehr im Wege. Besser Bus & Bahn fahren im Saarpfalz-Kreis! Samstags, sonntags, feiertags in Bus und Bahn im Saarpfalz-Kreis und der Gemeinde Kleinblittersdorf NACHHALTIG REISEN ZU FAIREN PREISEN! Samstags, sonntags, feiertags in Bus und Bahn im Saarpfalz-Kreis und der Gemeinde Kleinblittersdorf DAS NEUE BIOSPHÄRENTICKET FÜR BIS ZU 5 PERSONEN nur 9,00€ Das neue „Biosphärenticket“ Biosphärenmarkt im Kuppelsaal des Rathauses Am Samstag, 21., und Sonntag, 22. März 2026 lädt der St. Ingberter Biosphärenmarkt wieder in den Kuppelsaal des Rathauses ein. Jeweils von 10 bis 18 Uhr präsentieren regionale Erzeugerinnen und Erzeuger ihre Produkte – sorgfältig hergestellt, nachhaltig gedacht und fest in der Biosphärenregion verwurzelt. Im Kuppelsaal des Rathauses entsteht an beiden Tagen eine angenehme, lebendige Marktatmosphäre. Die Anbieter aus dem Biosphärenreservat Bliesgau stellen ihre Erzeugnisse persönlich vor und geben Einblicke in Herkunft und Herstellung. Das Angebot ist vielfältig, übersichtlich und lädt zum Entdecken und Verweilen ein. In Vertretung für Oberbürgermeister Prof. Dr. Ulli Meyer eröffnet der Beigeordnete Albrecht Hauck um 10 Uhr offiziell den Biosphärenmarkt. Zu finden sind unter anderem Eingemachtes aus heimischem Obst, feine Konfitüren und Fruchtaufstriche, Bio-Chutneys, Gewürzmischungen sowie aromatische Kräuterpestos. Ergänzt wird das Sortiment durch regionale Edelpilze und passende Produkte – für Interessierte auch mit Zuchtboxen für zuhause. Honige, Öle, Essige, Senf, Edelbrände und Liköre sprechen Genießer ebenso an wie die bewährten Fleisch- und Wurstwaren aus der Biosphärenregion. Auch handwerklich Interessierte kommen auf ihre Kosten: Drechselarbeiten aus regionalen Hölzern, Dekoratives aus Heu, Schmuck mit Pflanzenteilen aus der Region, besondere Bildarbeiten sowie Wohlfühlprodukte wie Kräuter- und Körnerkissen, Duft- und Bienenprodukte oder robuste Holz-Schneidebretter bieten schöne Anregungen – nicht zuletzt als Geschenkideen für das Osterfest. Craft-Beer-Fans können vor Ort selbstgebraute Biere mit ungewöhnlichen Geschmacksnoten probieren und erwerben. Für das leibliche Wohl sorgen zudem ein vegetarisches Marktangebot, deftige Highland-Burger und Rostwürste im Außenbereich sowie frisch zubereitete Crêpes als süßer Abschluss. Begleitend informiert der NABU St. Ingbert über seine Arbeit und bietet Nisthilfen für Vögel und Insekten an, gefertigt von der Holzwerkstatt des Neuen Hauses Sonne in Walsheim. Weiterhin gibt es ein breites Informationsangebot zum Biosphärenreservat Bliesgau und den Themen Tourismus und Mobilität im Saarpfalz-Kreis. Der Weltladen St. Ingbert ist mit fair gehandelten Produkten vertreten und serviert frisch aufgebrühten Kaffee aus fairem Handel. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 10 – 18 Uhr Ort: Kuppelsaal des Rathauses, Am Markt 12, 66386 St. Ingbert Rund um das Rathaus stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Der Biosphärenmarkt bietet eine gute Gelegenheit, regionale Qualität kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und bewusst einzukaufen – ganz ohne Eile und einem großen kulinarischen Mehrwert. Foto: Giusi Faragone

9 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Natürlich in St. Ingbert „Freizeit mit Rad“ in und um St. Ingbert Ob fordernde Marathonrunde oder entspannter Weiher-Ausflug – St. Ingbert zeigt, wie abwechslungsreich „Freizeit mit Rad“ sein kann. Kurze Wege, klare Beschilderung und naturnahe Strecken machen es leicht, das Auto stehen zu lassen und direkt ins Outdoor-Erlebnis zu starten. 7-Weiher-Tour – Naturgenuss für die ganze Familie Die Sieben-Weiher-Tour rund um St. Ingbert ist mehr als eine Radtour – sie ist eine kleine Entdeckungsreise durch wasserreiche Landschaften, charmante Stadtteile und idyllische Tallagen bis nach Niederwürzbach. Hier steht nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben von Natur, Bewegung und Freizeitqualität. Rund 30 Kilometer misst die abwechslungsreiche Radrundstrecke, die gut sichtbar mit einem grünen Frosch auf blauem Grund markiert ist. Mit nur wenigen, moderaten Steigungen eignet sie sich ideal für Familien und Genussradler. Zwei kurze Anstiege – einer nahe dem Glashütter Weiher, ein weiterer nach dem Griesweiher – setzen kleine sportliche Akzente, sind jedoch auch für Kinder gut zu bewältigen. Charakteristisch sind die zahlreichen Weiher direkt an der Strecke. Immer wieder öffnen sich Blicke auf ruhige Wasserflächen, gesäumt von Wäldern, Wiesen und lauschigen Plätzen. Ob Picknick am Ufer, eine entspannte Rast im Grünen oder spielerische Pausen am Wasser – hier entsteht ganz automatisch aus einer Halbtagestour ein erfüllender Tagesausflug. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz am Schwimmbad „das Blau“. Unterwegs verbindet die Route Naturerlebnis mit kulturellen Höhepunkten wie dem markanten Buntsandsteinfelsen Der Stiefel, dem Industriedenkmal Alte Schmelz oder der imposanten Engelbertskirche. Auch historische Kleinode wie das Waschhaus oder die Felsengrotte liegen entlang der Strecke. Geradelt wird durch Talwiesen, entlang von Waldrändern und über gut befahrbare Wald- und Feldwege. Einige Abschnitte sind nicht asphaltiert, jedoch als Schotterwege in solidem Zustand – ideal für Trekkingräder, E-Bikes oder Mountainbikes, weniger geeignet für sehr schmale Rennradreifen. Einkehren & Genießen am Wasser Besonders reizvoll sind die Einkehrmöglichkeiten direkt an den Weihern. Am Wombacher Weiher lädt die Fischerhütte zu einer gemütlichen Pause ein. Auch am Griesweiher finden Radlerinnen und Radler eine attraktive Rastmöglichkeit in naturnaher Umgebung. Hier lassen sich regionale Spezialitäten genießen. Dank der Bahnhöfe in St. Ingbert und Niederwürzbach ist zudem eine bequeme und nachhaltige An- und Abreise mit dem Zug möglich. MTB Die Pur – 116 Kilometer Trail-Leidenschaft Laubwald, griffiger Buntsandsteinboden und ein dichtes Netz aus Pfaden: Rund um St. Ingbert erwartet ambitionierte Mountainbikerinnen und Mountainbiker ein insgesamt 116 Kilometer umfassendes, hervorragend ausgeschildertes Tourennetz mit hohem Wiedererkennungswert. Eingebaute Erlebnis-Trails sorgen für ein flüssiges, zugleich abwechslungsreiches Fahrerlebnis – sportlich fordernd und naturnah zugleich. Das Revier gliedert sich in zwei klar markierte Hauptrunden: Die Grüne Pur-Runde im Süden und die Blaue Pur-Runde im Nordwesten der Stadt. Die Beschilderung weist nicht nur zuverlässig den Weg, sondern kennzeichnet auch die jeweiligen Schwierigkeitsgrade. So finden sowohl Marathon-orientierte Fahrer als auch technisch ambitionierte Bikerinnen und Biker die passende Herausforderung. Der sandige Buntsandstein-Untergrund bietet ideale Bedingungen: Regenwasser versickert schnell, schlammige Passagen sind selten. Das Ergebnis sind beste Trainingsvoraussetzungen und langanhaltender Fahrspaß – nahezu unabhängig von der Witterung. Legendäre Abschnitte wie die „Granaten-Trails“, die „Totenkopf“-Abfahrt oder der „Schützengraben“ verleihen der Strecke ihren unverwechselbaren Charakter. Insgesamt 14 zusätzliche Extra-Schleifen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ermöglichen fahrtechnisches „Nachwürzen“ – mit Steilhängen, Kompressionen, engen Kurvenpassagen und technisch anspruchsvollen Linienführungen. Komfortable Startpunkte & genussvolle Einkehr Als Startpunkte bieten sich der P+R-Platz in Sengscheid sowie das Naherholungsgebiet Schüren nahe dem Wombacher Weiher an. Beide Einstiege sind gut erreichbar und ermöglichen einen direkten Einstieg ins Trailnetz. Für die wohlverdiente Pause warten attraktive Einkehrmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Am Startpunkt Sengscheid lädt der Sengscheider Hof mit gehobener Küche ein – hier verbinden sich französische Einflüsse, eine Prise Italien und regionale Akzente zu genussvollen Momenten. Im Bereich Schüren bietet das Gasthaus Wommer eine gemütliche Rastmöglichkeit mit regionalen Produkten in entspannter Atmosphäre. Abgerundet wird das Angebot durch professionelle Trainingsmöglichkeiten: Über www. trailscout-saar.de können gezielt Mountainbike-Trainings- und Technik-Kurse gebucht werden. Ob Einsteiger, ambitionierter Marathon-Fahrer oder Trail-Enthusiast – erfahrene Guides vermitteln Fahrtechnik, Linienwahl und Sicherheit im Gelände und holen Teilnehmende auf ihrem individuellen Leistungsniveau ab. Wer die Strecke eigenständig erkunden möchte, findet unter www. st-ingbert.de/kultur-tourismus/ freizeit-tourismus alle Informationen zur MTB Pur – inklusive der Möglichkeit, die GPS-Daten bequem herunterzuladen. So lässt sich das Trail-Erlebnis rund um St. Ingbert optimal planen und individuell gestalten. Hochkarätiges Bike-Abenteuer in St. Ingbert! Auch in diesem Jahr am Muttertag, 10. Mai 2026, erwarten euch zwei Strecken: Smart (17 km) und Expert (37 km) – perfekt für ambitionierte Einsteigerinnen und Einsteiger sowie erfahrene Sportlerinnen und Sportler. Start- und Ziel ist dieses Jahr bei KETTLER Alu-Rad GmbH in St. Ingbert. Dort stehen direkt am Eventgelände ausreichend Parkplätze für Euch zur Verfügung und wir sorgen mit Live-Musik für beste Stimmung! Dank unserer Partner von KETTLER Alu-Rad GmbH, der Kreissparkasse Saarpfalz, Bitburger, dem Saarpfalz-Kreis und den Biosphären-Stadtwerken St. Ingbert ist das Event auch dieses Jahr wieder kostenlos. Ihr könnt euch schon jetzt anmelden! Die Anmeldung ist verpflichtend, damit wir auch ausreichend Starterpakete packen und genug Verpflegung zur Verfügung stellen können! Schaut gerne rein unter www. pur.bike, dort findet Ihr alle Infos und die Anmeldung - und folgt uns gerne auf Instagram und Facebook, um keine neuen Infos zu verpassen! Der beliebte Gartenwettbewerb feiert 2026 sein 10-jähriges Jubiläum und sucht die Naturbotschafter unserer Stadt 10 Jahre Gartenwettbewerb: St. Ingbert blüht auf Unsere Gärten sind mehr als nur grüne Oasen – sie sind das Herz der Biosphärenstadt. Unter dem Motto „Mehr Biodiversität für St. Ingbert“ startet die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem NABU St. Ingbert e. V. als Jurypartner und dem städtischen Nachhaltigkeitsbeauftragten Claus Günther den Gartenwettbewerb 2026. Ein Paradies vor der eigenen Haustür Ob verwunschener Naturgarten, insektenfreundlicher Balkon oder die ökologisch gestaltete Firmenanlage: Wir suchen Menschen, die zeigen, dass Ästhetik und Naturnähe Hand in Hand gehen. Denn ein naturnaher Garten bedeutet nicht Verwilderung, sondern eine bewusste, strukturierte Gestaltung, die sich an den Vorbildern der Natur orientiert. Gerade im urbanen Raum sind unsere Gärten und Balkone überlebenswichtige Trittsteinbiotope. Hier finden Wildbienen, Singvögel und Schmetterlinge die Nahrung und den Unterschlupf, den sie in der offenen Landschaft oft vermissen. Teilnehmen können alle St. Ingberter, die auf ihrem Grundstück (Privatgarten, Vorgarten, Balkon, Terrasse, Kita- oder Schulgarten sowie Firmenareale) Verantwortung für die Artenvielfalt übernehmen. Wer konsequent auf Torf, Pestizide sowie chemische Dünger verzichtet, erfüllt bereits die wichtigsten Grundvoraussetzungen. Ein weiteres Kriterium ist, dass das Grundstück in der Gemarkung St. Ingbert liegen muss. Auszeichnung für grünes Engagement Das Mitmachen lohnt sich doppelt: Wer die Jury überzeugt, darf sich über die begehrte St. Ingberter Gartenplakette „Naturnaher Garten“ sowie ein besonderes Präsent freuen. Doch der größte Gewinn bleibt der Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Flora und Fauna. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, wie lebendig St. Ingbert ist! Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2026. Interessierte senden ihre Anmeldung einfach per E-Mail an biosphaere@st-ingbert.de unter Angabe des Namens, der Adresse und Telefonnummer sowie einer kurzen Beschreibung ihrer Grünanlage. Detaillierte Kriterien und Inspirationen finden Sie unter www. st-ingbert.de/Gartenwettbewerb oder im Wettbewerbsflyer. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen! Verwunschene Naturgärten sind Wohlfühlorte für die Seele. Foto: Claus Günther

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