Die Biosphäre Bliesgau im Sommer 2026

16 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau Juni – August 2026 Kunst in der Biosphäre IMPRESSUM Herausgeber/verantwortlich für Anzeigen und Vertrieb: Andrea Klein, Auf‘m Hahnacker 1, 66583 Spiesen-Elversberg, Tel. 06821 9728359, Fax 06821 73403, E-Mail: rundschau@t-online.de. Redaktion: Andrea Klein (V. i. S. d. P.); Redaktionsleitung: Barbara Hartmann. Titelfoto: „Barrierefreier Europäischer Kulturpark in Gersheim“ von Manuela Meyer (Saarpfalz-Touristik). Layout und Druckvorstufe: Siffrin.net CrossMedia UG, Mandelbachtal-Ommersheim. Druck und Weiterverarbeitung: johnen-druck GmbH, Bernkastel-Kues. Alle Rechte vorbehalten. © 06/2026. MIX Papier aus verantwortungsvollen Quellen FSC® C013024 Kunstprojekt setzt Zeichen für Nachhaltigkeit Im Spätsommer 2026 wird die Kunstinstallation „Glasarche 3“ für rund zehn Wochen in der Biosphäre Bliesgau Station machen. Vom 25. August bis 2. November 2026 wird die etwa 6,3 Meter lange, filigrane Glas-Skulptur im Bereich des Skulpturenwegs in Homburg-Schwarzenacker am Pfänderbach aufgestellt – in direkter Blickachse zur Klosterruine Wörschweiler. Initiator ist der Arbeitskreis „Eine Welt“ der Pfarrei Heilige Familie Blieskastel gemeinsam mit dem Biosphärenverein Bliesgau. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit zahlreichen regionalen Partnern, dem Biosphärenzweckverband Bliesgau, der Kreis- und Universitätsstadt Homburg mit ihrem Kulturamt, der Stiftung Klosterruine Wörschweiler, dem Saarpfalz-Kreis, dem Bistum Speyer, der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der evangelischen Landeskirche der Pfalz, den prot. Dekanaten Homburg und Zweibrücken, dem kath. Dekanat Saar- „Die Glasarche“ kommt in die Biosphäre pfalz, sowie der kath. Erwachsenenbildung Saarpfalz. Ein zerbrechliches Symbol mit klarer Botschaft Die „Glasarche“ ist ein Kunstprojekt mit hoher symbolischer Kraft. Die erste Version wurde 2016 im Auftrag eines Landschaftspflegevereins im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt gebaut. Entstanden ist sie in der Werkstatt des Ateliers „Männerhaut“ durch die Künstler Ronald Fischer, Stefan Stangl, Jo Joachimsthaler und Alexander Wallner. Ergänzt wird die fragile Glaskonstruktion durch eine große Holzhand, die die Arche scheinbar nur noch leicht hält – ein bewusst gewähltes Bild für den Umgang des Menschen mit der Natur. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Natur zerbrechlich ist und dem Menschen entgleitet, wenn er sie nicht schützt, gleichzeitig aber der Mensch selbst in besonderer Weise von ihr abhängig ist. Daraus ergibt sich der Appell, Verantwortung für ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu übernehmen und die Schöpfung mit größter Sorgfalt zu behandeln. Station in der Biosphäre Bliesgau Im Bliesgau wird die „Glasarche 3“ nicht nur als Kunstobjekt gezeigt, sondern in ein umfassendes Programm eingebettet. Geplant sind eine feierliche Vernissage mit musikalischer Begleitung durch das „Collegium Vocale“, Grußworte des Landrates Frank John sowie weitere Redebeiträge, geführte Wanderungen zwischen der Glasarche und der Klosterruine Wörschweiler, Orgel- und Musikimpulse, Kindergottesdienste zum Thema Bewahrung der Schöpfung, Tage der Achtsamkeit sowie liturgische Formate und eine gemeinsame Radtour im Rahmen des Biosphärenfests. Die Vernissage ist für Samstag, 29. August 2026 um 16 Uhr vorgesehen. Am Sonntag, 30. August, folgt ein spiritueller Impuls direkt an der Installation sowie eine geführte Radtour mit dem ADFC Saar zum Biosphärenfest in Walsheim, die um 9:30 Uhr an der Glasarche startet. Alle Programmpunkte finden Sie unter: https://www. pfarrei-blk-heilige-familie.de/ Die Glasarche, ein einzigartiges Kunstobjekt, wird im August für zehn Wochen in HomburgSchwarzenacker am Pfänderbach aufgestellt. Foto: Reiner Eckel, LPV Zeitz glauben-leben/biosphaere-kirche/ glasarche-3/, im Veranstaltungskalender des Biosphärenzweckverbandes oder der Saarpfalz-Touristik und in der Tagespresse. Kunst als Impuls für gesellschaftliche Fragen Mit der Präsentation der „Glasarche 3“ wird der Bliesgau erneut zu einem Ort, an dem Kunst, Natur und gesellschaftliche Debatten aufeinandertreffen. Die Installation versteht sich nicht als klassisches Ausstellungsobjekt, sondern als offener Denkraum, der dazu anregt, über den Umgang mit Ressourcen, über Generationengerechtigkeit und über die Zukunft des Zusammenlebens nachzudenken. Durch die Verbindung von fragiler Materialität und klarer Symbolik wird deutlich, dass Nachhaltigkeit kein abstraktes Konzept ist, sondern eine konkrete Verantwortung im Alltag. Einbettung in die Region Der Standort im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau unterstreicht die thematische Ausrichtung des Projekts. Die Region versteht sich seit Jahren als Modellraum für Nachhaltigkeit, in dem Naturschutz, Bildung und regionale Entwicklung eng miteinander verbunden werden. Mit der „Glasarche 3“ wird diese Zielsetzung künstlerisch verdichtet und im öffentlichen Raum sichtbar gemacht. Sponsoren: Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), dem Biosphärenzweckverband Bliesgau, dem Bistum Speyer, dem kath. Dekanat Saarpfalz, den prot. Dekanaten Homburg und Zweibrücken, der Katholischen Erwachsenenbildung Saarpfalz e.V., dem Kulturamt der Kreis- und Universitätsstadt Homburg, dem Lions Club Homburg SaarPfalz, dem Saarpfalz-Kreis, der Saarpfalz-Touristik, der Stiftung Klosterruine Wörschweiler sowie der Stiftung für Kultur und Umwelt der Kreissparkasse Saarpfalz.

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