16 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März – Mai 2026 Bildung in der Biosphäre IMPRESSUM Herausgeber/verantwortlich für Anzeigen und Vertrieb: Andrea Klein, Auf‘m Hahnacker 1, 66583 Spiesen-Elversberg, Tel. 06821 9728359, Fax 06821 73403, E-Mail: rundschau@t-online.de. Redaktion: Andrea Klein (V. i. S. d. P.); Redaktionsleitung: Barbara Hartmann. Titelfoto: „Barrierefreier Europäischer Kulturpark in Gersheim“ von Manuela Meyer (Saarpfalz-Touristik). Layout und Druckvorstufe: Siffrin.net CrossMedia UG, Mandelbachtal-Ommersheim. Druck und Weiterverarbeitung: johnen-druck GmbH, Bernkastel-Kues. Alle Rechte vorbehalten. © 03/2026. MIX Papier aus verantwortungsvollen Quellen FSC® C013024 Seit nunmehr 10 Jahren unterstützt die Bank 1 Saar im Rahmen ihrer Initiative „Spenden statt Geschenke“ umweltpädagogische Projekte im Saarland. Im Vordergrund steht dabei die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Natur- und Umweltschutz. Jährlich werden insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung gestellt, die jeweils hälftig an zwei ausgewählte Organisationen fließen. Auf der Zeitschiene betrachtet, wurden so bislang 20 regionale naturnahe Bildungseinrichtungen mit einer Gesamtsumme von 100.000 Euro gefördert. Spenden statt Geschenke Bei der Scheckübergabe an die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Vereine hob der Vorstandsvorsitzende der Bank 1 Saar, Carlo Segeth, hervor: „Investitionen in gemeinnützige und nachhaltige Initiativen lohnen sich, weil sie einen signifikanten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Es ist essenziell, unsere jüngeren Generationen für diese Themen zu begeistern und zu sensibilisieren. Dieses Engagement unserer Bank hat sich über Jahre etabliert und genießt breite Zustimmung – insbesondere, weil es nachhaltige Projekte in der gesamten Region stärkt.“ Bildung für nachhaltige Entwicklung Als Partner für die Projektvorschläge steht das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland mit jeweils interessanten Förderideen zur Seite. In diesem Jahr wurden im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Erlebnis Umwelt – Wir schaffen Platz für Naturentdecker“ zwei Spendenempfänger ausgewählt, die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) widmen. Mittlerweile erstreckt sich dadurch ein dichtes Netz an geförderten Einrichtungen über das gesamte Saarland. Zusammen mit der Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland, Petra Berg, überreichte Bankvorstand Segeth die beiden 5.000-Euro-Schecks an die Vertreterinnen und Vertreter der Naturschutzjugend Saarland und des MINT-Campus Alte Schmelz. NAJU - Naturschutzjugend Saarland Die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e. V. ist die unabhängige, gemeinnützige Jugendorganisation des NABU. Die NAJU vermittelt jungen Menschen fundierte Kenntnisse über die Tier- und Pflanzenwelt und die Funktionsweise von Ökosystemen. Sie begleitet umweltpolitische Prozesse kritisch mit Aktionen, Kampagnen, Diskussionen und Forderungen und verleiht der jungen Generation eine Stimme. Mit verantwortungsbewusstem Handeln lebt sie Zukunftsfähigkeit vor und zeigt Möglichkeiten auf, nachhaltig zu konsumieren. Ihre landes- und bundesweiten Arbeitskreise setzen sich unter anderem für eine sozialverträgliche Wende hin zu erneuerbaren Energien, eine ökologische Landwirtschaft sowie den Schutz des Klimas und der Biodiversität ein. „Ein Großteil der Spende fließt in das Kinder-Urwald-Fest der NAJU Saarland“, freut sich Nico Lesch, Jugendbildungsreferent. „Das Waldzentrum Forsthaus Neuhaus im Urwald vor den Toren der Stadt Saarbrücken verwandelt sich im kommenden Jahr wieder in einen lebendigen Natur-Erlebnis-Ort für Kinder und Familien“, fügt Lesch hinzu. Die jährlich im Frühjahr stattfindende Veranstaltung bietet ca. 1.5002.000 Besucher*innen einen Tag voller Mitmachaktionen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. An zahlreichen Ständen der BNE-Netzwerkpartner*innen können Kinder zu Natur- und Umweltthemen forschen, entdecken, basteln, werken und spielen. Als Highlight gibt es ein buntes thematisch passendes Bühnenprogramm. Dank einem Bus-Shuttle ist das Fest an diesem Tag auch mit dem ÖPNV für alle erreichbar. MINT-Campus Alte Schmelz Nachhaltige Entwicklung lässt sich in einer Gesellschaft am besten durch hochwertige Bildung verankern, also Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Besonders wirkungsvoll ist das, wenn Menschen bereits in jungem Alter dafür sensibilisiert werden, sich nachhaltig zu verhalten. Diese Sensibilisierung ist wichtig und passiert in erster Linie in den formalen Bildungseinrichtungen, also in Kindergärten und Schulen. Die Förderung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung vornehmlich junger Menschen ist der Vereinszweck von MINT-Campus Alte Schmelz e.V. mit seinem Schülerforschungsund -technikzentrum. Durch eigenständiges Experimentieren erhalten Kinder und Jugendliche Einblick in nachhaltige Materialien und nachhaltige technische Verfahren. „Es geht nicht nur um Vermittlung nachhaltigen Verhaltens, sondern auch und ganz besonders um Heranführung an nachhaltige innovative Entwicklungen in der aktuellen Forschung und Technik“, erklärte der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Hempelmann bei der Spendenübergabe. Fachlicher Fokus sind Biologie und Chemie. V.l.n.r.: Petra Berg (Umweltministerin), Nico Lesch (Naturschutzjugend NAJU), Dr. Merve Tippenhauer (MINT-Campus Alte Schmelz), Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Hempelmann (MINT-Campus Alte Schmelz), Carlo Segeth (Vorstandsvorsitzender Bank 1 Saar) Foto: Christine Geiger, Bank 1 Saar 10.000 Euro für umweltpädagogische Bildung Bank 1 Saar fördert Naturschutzjugend Saarland und MINT-Campus Alte Schmelz „Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr zwei umweltpädagogische Organisationen eine finanzielle Unterstützung erhalten“, würdigte Umweltministerin Petra Berg das Engagement bei der gemeinsamen Spendenübergabe in den Räumlichkeiten der Bank 1 Saar. Bildung für Nachhaltige Entwicklung soll Menschen befähigen, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, damit auch künftige Generationen weltweit gut leben können. „Ein achtsamer Umgang mit unseren Ressourcen ist eine gemeinsame Verantwortung. Wir müssen schon heute vorausschauend und nachhaltig handeln, um kommenden Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen. BNE leistet dabei einen wichtigen Beitrag“, betonte die Ministerin gegenüber den Vertreterinnen und Vertretern der beiden Organisationen. Viele kleine Forscherinnen und Forscher voller Tatendrang und Neugier im MINT-Campus auf der Alten Schmelz. Foto: Julia Becker
RkJQdWJsaXNoZXIy NjQ0NDQ=