Die Biosphäre Bliesgau im Winter 2025

16 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau Dezember 2025 – Februar 2026 Die Adventszeit gilt als Zeit der Besinnlichkeit und des Miteinanders. Aber auch als Hochsaison des Konsums, in der wir besonders viel kaufen, bestellen und verschenken. Viele Käuferinnen und Käufer erleben dabei unangenehme Überraschungen: Das Päckchen kommt beschädigt an, der Inhalt hält nicht, was die Hülle verspricht oder der Online-Shop war leider ein Fake. „Gerade in der hektischen Advents- und Weihnachtszeit müssen Verbraucherinnen und Verbraucher besonders wachsam sein. Von überteuerter Saisonware bis hin zu betrügerischen Online-Shops – nicht jedes Angebot ist so gut, wie es scheint. Nachhaltiger Konsum schützt nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt“, erklärt Petra Berg, Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz. Geschenke umtauschen – was gilt? Damit beim Schenken oder Beschenkt werden keine Enttäuschung aufkommt, lohnt es sich, Sicher schenken: Verbraucherschutz in der Weihnachtszeit die eigenen Rechte zu kennen. Ist ein Produkt beschädigt oder fehlerhaft, greift die gesetzliche Gewährleistung, die zwei Jahre ab Kaufdatum gilt. In dieser Zeit kann der Händler das Produkt reparieren, ersetzen oder den Kaufpreis erstatten. Anders sieht es aus, wenn Ihnen ein Geschenk nicht gefällt oder doppelt unter dem Weihnachtsbaum liegt. In diesem Fall besteht kein automatisches Recht auf Umtausch, da dieser eine freiwillige Kulanzregelung des Händlers ist. Beim Online-Kauf ist die Lage besser: Fast jeder Vertrag kann innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. „Wer Rücksendungen vermeiden möchte, kann natürlich regional einkaufen. Das unterstützt lokale Produzentinnen und Produzenten und schont die Umwelt, weil lange Transportwege und Verpackungsmüll entfallen. Ein Gewinn für alle“, betont Ministerin Berg. Fake-Shops und Betrugsseiten erkennen Immer mehr Menschen kaufen online ein. Doch hinter manchen Shops verbergen sich Betrüger, die mit professionell aussehenden Websites Verbraucherinnen und Verbraucher abzocken. Manche Betrüger kopieren seriöse Internetseiten täuschend echt und locken mit besonders niedrigen Preisen. Wer hier bestellt, bekommt im schlimmsten Fall minderwertige Ware oder gar nichts geliefert. Prüfen Sie daher, ob der Shop ein Impressum mit vollständiger Anschrift hat oder nutzen Sie gleich den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale. Auch unrealistisch niedrige Preise oder schlecht übersetzte Texte können ein Warnsignal sein. Zahlen Sie möglichst auf Rechnung, niemals per Vorkasse. Es gilt: Erst die Ware, dann die Bezahlung. Vorsicht bei Saisonware Zur Weihnachtszeit locken viele Geschäfte mit festlich verpackten Sondereditionen – von Schokoladennikoläusen über Adventskalender bis hin zu Geschenkboxen. Dabei sind diese Saisonwaren häufig teurer als die ganzjährige Standardware. Schnell wird damit das vermeintliche Schnäppchen zu einem teuren Mitbringsel. Vergleichen Sie deshalb immer den Kilopreis und die enthaltene Menge mit dem Kilopreis der regulären Ware. Aber Achtung: Oftmals liegen die saisonalen Artikel an einer separaten Stelle im Supermarkt – dort, wo Sie sie nicht direkt mit den günstigeren Produkten vergleichen können. Überlegen Sie außerdem: Rechtfertigt die aufwändig gestaltete Verpackung oder beiliegendes Spielzeug wirklich den Aufpreis? Nikolausstiefel, Weihnachtsboxen und Adventskalender können Sie schnell und einfach selbst bestücken. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern wirkt oftmals persönlicher. Und vielleicht bleibt nach dem Preisvergleich sogar noch etwas Budget für weitere Geschenke. Generiert mit KI firefly.adobe.com / Daniel Bittner Verbraucherschutz an Weihnachten Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland. Foto: Daniel Bittner

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