Die Biosphäre im Sommer

3 Die Biosphärenreservate Verrückt auf Morgen! Das sind die 18 Biosphärenreservate in Deutschland Umgeben von der Schönheit der Natur auf der „Biesinger Höhe“ gaben der Biosphärenzweckverband mit einer Jugendvertreterin und zwei Partnerbetrieben den Startschuss für die Kampagne im Saarland, konkret in der Biosphäre Bliesgau. Für Carmen John von der „Jungen Biosphäre“ sind die nachhaltige Gestaltung der Zukunft der eigenen Heimat und der gesamten Erde natürlich von fundamentaler Bedeutung: „Was sollen wir dennmachen, wenn in den kommenden 30 Jahren die Durchschnittstemperatur um 4 Grad steigt?! Deshalb möchten wir heute unsere Zukunft in der Biosphäre aktiv mitgestalten und sicherstellen, dass auch nachfolgende Generationen in so einer schönen Region leben können.“ Als Partnerbetriebe der Biosphäre sind Familie Bieg vom „Restaurant Bellevue“ und Dr. Helmut Wolf, Leiter Stadtwald Blieskastel, jeweils in ihrenBereichen tagtägliche Mitstreiter für ein gelingendes Miteinander von Mensch und Natur. Familie Bieg schont das Klima beispielsweise durch den beachtlichen Einsatz regionaler Produkte in ihrer Restaurantküche und Dr. Wolf tankt seine akkubetriebenen Forstgeräte mit Solarstrom, außerdem engagiert er sich für die regionale Wertschöpfungskette Holz. Biosphärenreservate verändern dieWelt und erproben das Leben vonmorgen Von Rügen bis zum Berchtesgadener Land und vom Bliesgau bis zur Schorfheide in Brandenburg: In 18 Biosphärenreservaten in Deutschland verändern wir die Welt mit innovativen Ideen, um ein nachhaltiges, ressourcenschonendes und klimafreundlichesMiteinander vonMensch und Natur für uns alle zu ermöglichen. Lassen Sie sich anstecken: Werden Sie verrückt auf Morgen! Unterstützen Sie uns, die Initiative bekannt zu machen und ins Bewusstsein der Menschen zu rufen. In 60 deutschlandweiten Veranstaltungen laden wir die Menschen ein, die Biosphärenreservate auf einer „Verrückt-auf-Morgen-Roadshow“ kennenzulernen. Zum Abschluss der Roadshow treten Ende November alle Biosphärenreservate imBundestag inBerlin an und unterstreichen die politische Wichtigkeit für ein nachhaltiges Morgen, von Mensch und Natur. Um gemeinsamZukunft zu gestalten! VertreterInnen des Umweltministeriums, des Partnerbetriebe-Netzwerkes und des Biosphärenzweckverbandes stellen die Kampagne vor. Foto: Birgit Heil zahl der Menschen, die nach nationalen Definitionen in Armut leben soll halbiert werden und alle Menschen sollen durch soziale Sicherungsleistungen abgesichert sein. Alle Menschen sollen gleiche Rechte und Chancen beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Vermögen und natürlichen Ressourcen haben. Die Widerstandsfähigkeit von Menschen in Armut gegenüber klimabedingten Extremereignissen und wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Schocks soll gestärkt werden. Der Blick ins Biosphärenreservat Bliesgau Auch bei uns leben arme Menschen. Der saarländische Aktionsplan zur Armutsbekämpfung beinhaltet vieleMaßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut, zur Förderung der Mobilität sowie bezahlbaren Wohnens und der Beschäftigungsförderung. An der den, funktioniert das Zusammenleben mit unterschiedlichen Bedürfnissen. In der Gesellschaft hat sich dafür der sogenannte „Knigge“ durchgesetzt. Er ist mit seinen Benimmregeln für den Alltag und spezielle Anlässe auch heute noch aktuell. Jetzt gibt es auch einen Knigge für den Biosphärenwald. Ein Versuch es zu schaffen, alle Interessen unter einen Hut zu bringen. In Kürze werden Sie den Biosphären-Knigge auf Waldparkplätzen finden. Ein Blick darauf lohnt sich. SDG-Ziel 1: Keine Armut Armut in allen ihren Formen und überall beenden Umsetzung dieser Maßnahmen wirken viele Organisationenmit. Sozialverbände oder Vereine wie die Tafel Homburg e.V., sind ganz praktisch in der Region aktiv. Gerade in den letzten Monaten sind mehr Menschen durch steigende Preise für Energie und Lebensmittel auf Unterstützungen angewiesen. Gegen die Armut im globalen Süden engagieren sich der Saarpfalz-Kreis als Fairtrade-Kreis sowie die Fairtrade-Kommunen Homburg, St. Ingbert, Blieskastel und Kirkel. Was kann ich selbst zur Erreichung des SDGs 1 beitragen? Zur Reduzierung von Armut kann jeder einen Beitrag leisten: Man kann z.B. Dinge, die man nicht mehr braucht, in einem Sozialkaufhaus spenden oder bei seinem Konsum auf fair gehandelte Produkte achten, für die gerechte Löhne gezahlt wurden. Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau Juni – August 2022

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