Rundschau St. Ingbert

DIE RUNDSCHAU – Februar 2024 6 WIE DIE GEISS ZUM KUCKUCK WURDE Das erzählt die „Kuckucksgeiß“ am Fröschenpfuhl Am Hasseler Fröschenpfuhl in St. Ingbert gibt es eine neue Sagenskulptur. Sie ziert einen von fünf St. Ingberter Sagenwegen. Die fünf St. Ingberter Sagenwege erzählen alle eine Geschichte oder eine Sage aus der Region. Über eine App können Kinder und Erwachsene beim Wandern Rätsel lösen und Wissen sammeln. Entlang der Wege inspirieren themenbezogene Holzskulpturen die Phantasie. Nun gibt es eine weitere Holzskulptur: die Kuckucksgeiß, geschnitzt vom Thüringer Kettensägenschnitzer Marcel Lesser. Finanziert wurde sie von einem anonymen Spender. Der Heimat- und Verkehrsverein St. Ingbert e.V. spendete eine Infotafel mit einem fröhlichen Gedicht über die seltsame Verwandlung der Geiß in einen Kuckuck und bunten Illustrationen, gemalt vom Vereinsvorsitzenden Konrad Weisgerber. Und der weiß auch viel über die Geschichte des Ortes zu erzählen: „Das Hasseler Tal trägt den Namen ‚Geißbachtal‘, früher ‚Gauch- oder Gaukbachtal‘“, fasst er die Sage kurz zusammen. Das Wort „Gauk“ finde sich auch in „Gaukler“ und beziehe sich auf einen Schelm. Und im Kuckuck sah man einen besonderen Schelm, lege er doch seine Eier in ein fremdes Nest und mache die Stiefeltern glauben, es sei der eigene Nachwuchs. Aus „Gauk“ wurde dann im Laufe der Zeit durch Lautverformung „Geiß“ und auch „Geist“ (wie im „Geistkicher Hof“ zu finden). Der Sagenweg greift die Geschichte auf und hält weitere spannende, informative und unterhaltsame Juwelen dazu bereit. Informationen zu den Sagenwegen sind unter https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingbertersagenwege/ zu finden. und ermöglichen den Teilnehmenden, die kulinarische Vielfalt der Region zu erleben. Die „Entdeckungstour für alle Sinne“ endet schließlich auf einem der herausragenden Wahrzeichen St. Ingberts – dem einzigartigen „Becker-Turm“.Von hier aus bietet sich ein herrlicher Rundblick über die Dächer der Stadt und weit ins Umland. Die Teilnahme an diesem besonderen Erlebnis kostet 14 € pro Person, was die moderierte Stadtrundführung, diverse Kostproben und Schmankerl bei ausgewählten Genussadressen sowie ein frisches 12-Uhr-Bier bei „Herz & Heimat“ einschließt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerplätze und hoher Nachfrage bitten wir um verbindliche Anmeldungen bis zum 26. März 2024 bei der Stabsstelle Wirtschaft (Tourismus) der Stadt St. Ingbert. Anmeldungen können telefonisch unter (0 68 94) 13-733 (Montag bis Donnerstag von 8 – 15 Uhr) oder per E-Mail an tourismus@ st-ingbert.de erfolgen. Die Reihenfolge des Anmeldeeingangs gilt. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von St. Ingbert überraschen! Osterwanderung zur Reihe „Wanderbarer Sonntag“ am 31. März von 9:30 Uhr bis etwa 11:30 Uhr Eingebettet in eine beeindruckend schöne Landschaft aus Wäldern und Höhen präsentiert sich die bezaubernde Biosphärenstadt St. Ingbert als ein ideales Wanderparadies. Die Stadtteile locken mit einer facettenreichen Kulisse, die nicht nur Abwechslung und Schönheit verspricht, sondern auch eine fesselnde Reise durch die Kulturgeschichte der vergangenen Jahrtausende ermöglicht. Ein Ort, an dem man abschalten und neue Energie tanken kann, während man die vielfältigen Landschaftsbilder und die faszinierenden Spuren vergangener Zeiten erkundet. Neues Highlight auf dem Sagenweg: Die Kuckucksgeiß. V.l.n.r. Thomas Berrang und Konrad Weisgerber vom Heimat&Verkehrsverein, Förster Niklas Ilgemann und Iris Stodden. Foto: Giusi Faragone „Wir bedanken uns bei dem anonymen Spender und dem Heimatverein für diese tolle Skulptur“, freut sich Iris Stodden von der Tourismusabteilung St. Ingbert. „Sie ist ein weiterer Höhepunkt auf diesem Sagenweg und macht den Ort für Besucher und Einheimische jeden Alters gleichermaßen interessant.“ Ihr Dank geht auch an Revierförster Niklas Ilgemann und die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes, die den Aufstellungsort vorbereitet haben. ERFOLGREICHE WICHTELAKTION IN ST. INGBERT Kreative Gemeinschaftsaktion sorgt für vorweihnachtliche Freude Inmitten der festlichen Vorweihnachtszeit hatte die „Wichtelaktion“ der Abteilung Tourismus in St. Ingbert für Begeisterung und kreative Entfaltung bei zahlreichen Familien gesorgt. Die Resonanz auf die Bastel- und Bemalungsaktion war überwältigend positiv, und die Abteilung Tourismus freut sich, dass viele Familien mit Liebe, Freude und Begeisterung an der Aktion teilgenommen haben. Einige der selbst gestalteten Wichtel erhielten individuelle Namen wie „Willi“ oder „Kurt“. Sogar ein Meister Yoda-Wichtel sorgte für kreative Vielfalt. Die eingesendeten Fotos offenbarten nicht nur die künstlerische Ader der Teilnehmenden, sondern auch die besondere Atmosphäre, die durch die Platzierung der Wichtel im Hauseingang oder im Inneren der Häuser geschaffen wurde. Die Aktion erhielt zudem Unterstützung von engagierten Partnern, darunter Revierförster Michael Weber und der städtische Betriebshof. Ihr Beitrag trug maßgeblich zum Erfolg der Wichtelaktion bei und verdeutlichte das gelebte Miteinander in St. Ingbert. Die Abteilung Tourismus bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für ihre Kreativität und Begeisterung. Die Einsendungen trugen dazu bei, eine fröhliche und vorweihnachtliche Stimmung in der Stadt zu verbreiten. OUTDOOREVENTS DER STABSSTELLE WIRTSCHAFT (TOURISMUS) ZUM VORMERKEN Stadtspaziergang für genussfreudige Entdeckerinnen und Entdecker am 30. März Am 30. März 2024 laden wir genussfreudige Entdeckerinnen und Entdecker zu einem exklusiven Stadtspaziergang ein, der nicht nur atemberaubende Ausblicke bietet, sondern auch einen Einblick hinter die Kulissen von St. Ingbert gewährt. St. Ingbert, mit einem der einladendsten Stadtbilder im Saarland, beeindruckt nicht nur mit prachtvollen Fassaden, sondern auch mit einer Fülle von nah beieinanderliegenden Genussadressen und dem unverkennbaren „Saarvoir Vivre“. Der beliebte Stadtrundgang „St. Ingbert entdecken und genießen“ ermöglicht es am 30. März 2024 erneut, die Stadt von ihrer geschichtsträchtigen Seite kennenzulernen. Hierbei liegt der Fokus nicht nur auf interessanten Geschichten, sondern auch auf dem wohl schönsten Wochenmarkt im Biosphärenreservat Bliesgau. Engagierte Menschen entlang ausgewählter Spezialitäten stellen sich persönlich vor Tolle Aussichten verspricht die Genusswanderung im März. Foto: Julia Roos

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