Rundschau St. Ingbert

7 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2022 Natürlich für St. Ingbert. sium”, so Lukas, „wurde im Rahmen der bundesweiten Initiative ‚Schulen: Partner der Zukunft (PASCH)’ ausgezeichnet. Diese Initiative soll Interesse und Begeisterung für Deutschland wecken, junge Menschen zum Deutschlernen motivieren und die internationale Vernetzung fördern.“ Im Zuge dessen waren nun wissbegierige Jugendliche mit ihren Lehrerinnen aus Georgiens Hauptstadt Tiflis zu Besuch in der Saarpfalz, um sich hier gemeinsam mit deutschen Austauschpartnern projektorientiert auf die Suche nach regional Typischem, aber Vergangenem und mitunter auch verlorenem Kulturgut zu machen. „Menschliches und Soziales”, so Simone Lukas, „stand im Vordergrund, die Einladung, über den eigenen Tellerrand zu schauen – und das voneinander Lernen.“ Im Rahmen des begleitenden Projekts „Gesichter der Generationen“ sollte man sich zudem gemeinsam auf die Suche nach dem besonderen Foto begeben, „einem Foto, das von selbst eine Geschichte erzählt”. Fündig an solchen besonderen Fotomotiven wurden die begeisterten Gäste nun unter anderem in St. Ingbert mit seinem reichen, auch in der Großregion herausstechenden Industrieerbe. Hier konnte die georgisch-deutsche Besuchergruppe im Rahmen von individuellen Vor-OrtFührungen den Rischbachstollen, die Alte Schmelz sowie als abschließenden Höhepunkt den bundesweit einzigartigen Becker-Turm erkunden. Dank der ebenso spontanen wie herzlichen Unterstützung durch die Tourismusabteilung der Stadt St. Ingbert, Mitglieder des Vereins Rischbachstollen e. V., des Teams vom Innovationspark am Beckerturm, der THS-media und des Vereins MINT-CampusAlte Schmelz gewannen die Besucherinnen und Besucher allerlei vielfältige und nicht alltägliche Einblicke rund um die Industriekultur. Als erste Schülergruppe überhaupt durften sie abschließend einen faszinierenden Rundblick vom Becker-Turm aus über St. Ingbert und sein schönes Umland genießen. Impressionen aus dem Ruhbachtal. Fotos: Maria Müller-Lang stößt en passant auf Relikte desWestwalls und des Bergbaus. Nach der Tour besteht bei Interesse Gelegenheit, einen Blick auf das Geburtshaus des großen St. Ingberter Historikers, Heimatkundlers und Autors Dr. Wolfgang Krämer (1885 – 1972) sowie das zeitweilige Wohnhaus des Künstler Fritz Zolnhofer (1896 – 1965) zu werfen. Trittsicherheit, feste Schuhe, dem Wetter und der Wanderung angepasste Kleidung sowie eine gute Grundkondition werden vorausgesetzt. Termin: Freitag, 15. Juli 2022, 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „Schürer Weg“ in Schnappach. Es entsteht ein Kostenbeitrag von 5,– Euro/Person, der vor Ort zu entrichten ist. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, wird um verbindliche Anmeldung bis 12. Juli 2022 bei der StabsstelleWirtschaft –Tourismus - der Stadt St. Ingbert unter der Telefonnummer (0 68 94) 13-7 37 (Montag bis Freitag von 8 – 12:30 Uhr) oder per E-Mail an tourismus@st-ingbert.de gebeten. Es gilt die Reihenfolge des Anmeldeeingangs. Bei Unwetterwarnung findet die Wanderung nicht statt.Änderungen vorbehalten. Auf den Spuren eines Baumdiebes in St. Ingbert Krimirätseltour in St. Ingbert am Sonntag, 10. Juli Der St. Ingberter Waldstreit ist wieder aufgeflammt. Ein Baumdieb treibt sein Unwesen und wir müssen ihn entlarven.Wir nehmen vier stadtbekannte St. Ingberter unter die Lupe, die alle dringend Holz brauchen, finden Verbündete in drei Krähen und den Stadtältesten, ordnen Merkmale den Verdächtigen zu und klappern deren Wohnorte ab. Dafür entschlüsseln wir zahlreiche mysteriöse Indizien, finden Schatzkarten und versteckteVerbindungen zwischen den Verdächtigen und jagen außergewöhnlichen Details im Stadtbild nach. Dabei erschließt sich uns eine Welt, die in St. Ingbert bisher ungesehen blieb. Aber ob wir wohl auch den Baumdieb schnappen? Anmeldung bis 3 Tage vor dem Termin bei info@spurlos-raetselreisen.de Dauer: ca. 5 - 6 Stunden mit Pause Preise: Erwachsene 29 € - Kinder/Jugendliche 17 € (Familienpreise auf Anfrage) Mehr Informationen zur St. Ingberter Krimirätseltour: https://www.spurlos-raetselreisen.de/ pages/angebot-igb.html SCHÜLER AUS GEORGIEN ZU BESUCH IN ST. INGBERT Eine deutsch-georgische Besuchergruppe lernte die vielfältigen Facetten des Industriekulturstandorts St. Ingbert kennen und konnte dabei interessante Einblicke und Ausblicke erleben. Auch weltweit gilt St. Ingbert als einziger Industriestandort, der vollständigTeil eines UNESCO-Biosphärenreservats ist. Dabei kann die Mittelstadt nicht nur mit einer einzigartigen Stadt-Land-Beziehung aufwarten, sondern auch mit einer außergewöhnlichen, bis weit ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Industriegeschichte. Einen Eindruck davon konnte nun eine ganz besondere Besuchergruppe gewinnen: Im Rahmen des Jugend- und Schüleraustauschs des Homburger SaarpfalzGymnasiums mit der Evangelisch-Lutherischen KircheTiflis und der 21. Öffentlichen Schule Tiflis waren rund 30 Jugendliche aus Georgien und der Saarpfalz gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eigens nach St. Ingbert gekommen. St. Ingbert als Exkursionsziel ausgewählt hatte Simone Lukas, engagierte Klassenlehrerin am Saarpfalz-Gymnasium und als Verantwortliche für die Städtepartnerschaften der Stadt Homburg zugleich um die Vertiefung des internationalen Jugend-Dialogs bemüht. „Unser GymnaEine Klasse aus Georgien besuchte St. Ingbert. Foto: Stadt St. Ingbert und Alltagsleben, Kaiserkult und Klassenkampf: verblüffende Einblicke und ungewöhnliche Ausblicke inklusive. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, wird um verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 07. Juli, bei der Stabsstelle Wirtschaft (Tourismus) der Stadt St. Ingbert gebeten. Kontaktdaten: Tel. (0 68 94) 13-737 (Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr) oder per E-Mail an tourismus@st-ingbert.de. Es gilt die Reihenfolge des Anmeldeeingangs. Die Teilnahme ist kostenlos. „Täler, Höhen und SchwarzeWege“ – am „Wanderbaren Freitag“ durch das idyllische Ruhbachtal Freitag, 15. Juli 2022, 16:30 bis 18:30 Uhr, Schnappach St. Ingbert und sein Umland sind ein naturnahes und dabei ebenso reizvolles wie abwechslungsreiches Wanderparadies. Einen Eindruck davon vermittelt die neue, auch saarlandweit einmalige Reihe „Der wanderbare Freitag“. Die Stabsstelle Wirtschaft, Bereich Tourismus, der Stadt St. Ingbert lädt jeweils zumWochenende ein, rund um die Ingobertusstadt ausgewählte, ganz unterschiedliche Ziele zu erkunden und hierbei auch abseits der Wege allerlei kleine „Juwelen“ zu entdecken. Ein solches „Juwel” für Wanderer ist dabei das vor den Toren der Stadt gelegene und bis 1974 zu St. Ingbert gehörige Ruhbachtal. Vormals bayerisches Grenzgebiet gegen Preußen hin und heute ein zu jeder Jahreszeit attraktives Naherholungsziel, lädt die idyllische Landschaft rund um den Ruhbach zu allerlei interessanten Begegnungen ein. Dabei kann man auf weitverzweigten Haupt- und Abwegen zum einen eine schöne, abwechslungsreiche Natur und zum anderen immer wieder interessante historische Relikte entdecken. So folgt man über beträchtliche Strecken den gut erhaltenen „Schwarzen Wegen“ der Saarbergleute, erfährt „auf fremden Pfaden“ auch mehr über Karl May und

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