Die Biosphäre im Frühjahr

16 Die Rundschau für das Biosphärenreservat Bliesgau März –Mai 2019 Tiere in unserer Region Welche Tiere leben in unse- remWald? – ZumBeispiel Re- he, Hasen, Wildschweine und ganz viele Vögel. Dazu zählen ganz lebensraumtypische Ar- ten wie Amseln, Meisen, Ler- chen, Spechte und Eulen so- wieeinganzbesondererVogel, der in manchen Regionen fast vom Aussterben bedroht ist – der Rotmilan. In Deutschland und der Schweiz war er des- halb im Jahr 2000 „Vogel des Jahres“. Der Rotmilan ist ein elegan- ter Greifvogel. Früher wurde er auchGabelweihegenannt,daer einen tief gegabelten Schwanz besitzt. Seine Flügel sind lang, seinGefieder ist rostfarben, die Flügelspitzen sind schwärzlich und die Flügel-Unterseiten im vorderen Teil hell. Der Kopf ist hellgrau oder grauweiß. Rot- milanewerden60bis66Zenti- meter lang. Ihre Flügelspann- weite beträgt zwischen 175 und 195 Zentimetern. Männ- chen wiegen zwischen 0,7 und 1,3 Kilogramm, Weibchen sind etwas schwerer. An ihrem ge- gabelten Schwanz und den im Flug oft angewinkelten Flügeln sind sie auch aus großer Ent- Vögel in der Biosphäre fernung leicht zu erkennen. Die Heimat des Rotmilans ist vor allemMitteleuropa. Der größte Teil derMilane lebt inDeutsch- land, vor allem in Landschaf- ten mit Wäldern, an Waldrän- dern in der Nähe von Feldern sowie am Rand von Siedlun- gen. Er bevorzugt Gebiete, die in der Nähe eines Gewässers liegen. Sein Ruf ist ein langge- zogenes „Wiiiiieeeh“. Rotmi- lane werden bis zu 25 Jahre alt, in Gefangenschaft sogar über 30 Jahre. Der kleine Buntspecht mit sei- nem schwarz-weißen Gefie- der und den auffallend weißen Schulterflecken ist der häu- figste Vertreter der verschie- denen Spechtarten. Die Unter- schwanzdecken leuchten kräf- tig rot. Das Männchen hat im Unterschied zumWeibchen ei- nen roten Fleck amHinterkopf. Er ist meist an Baumstämmen und Masten zu beobachten. Der Buntspecht besiedelt alle Waldarten, Hecken, Parks und Gärten mit Bäumen. Zum Brü- ten baut er sich jedes Jahr ei- ne neue Höhle, meist in alten, kranken Bäumen. Dabei trom- melt er kurz. Das Nest wird mit Holzspänen ausgelegt. Um Zapfen, Nüsse und Samen zu bearbeiten, klemmt der Bunt- specht diese in eine Astgabel, in eine Rinden- oder Holzspal- te, die er auf die richtige Größe erweitert. Seine Nahrung be- steht hauptsächlich aus Insek- ten und deren Larven, Baum- samen, Eiern und Jungvögeln sowie Nüssen. Der häufigste Ruf ist ein lautes metallisches „Kick“ oder „Kix“. Seinen Namen hat der Uhu von seinem Balzruf, der wie „buoh-buoh-buoh“ klingt. Weil er die größte Eule der Welt undnachtaktiv ist, wird er auch „König der Nacht“ genannt. Sein Kopf ist groß, er hat ein rundes Gesicht und beide Au- gen sind nach vorn gerich- tet. Das Gefieder des Uhus ist braun-beige meliert. Dadurch ist er hervorragend getarnt. Am auffälligsten sind die gro- ßenFederbüschel andenOhren sowie die großen, leuchtend orangefarbenen Augen. Ty- pischfürUhus ist,dasssie ihren Kopf umbis zu270Graddrehen können, sodass sie ihre Umge- bung rundum im Blick haben. Uhus sind die größten Vertre- ter ihrer Familie: Siewerden60 bis 70 Zentimeter groß und ha- ben eine Flügelspannweite von 150 bis 180 Zentimeter. Dabei sind sie überraschend leicht: Sie wiegen gerade einmal zwei bis 3,2 Kilogramm. In Mittel- europa ist der Uhu in vielenRe- gionen leider verschwunden, weil er lange Zeit sehr stark gejagt wurde. Heute leben in der Schweiz, in Österreich und Deutschland nur noch meh- rere hundert Uhu-Paare. Sie wohnen bei uns in Ebenen und dichten Wäldern. Wichtig ist, >> Aktionstag Wasser << am 23. März 2019, Ottweiler • Messcontainer zur Analyse der Wasserqualität • KunterBUND-Mobil für Kinder • Wasser- und landschaftskundliche Führungen in die nahe gelegene Bliesaue • „Auf der Spur von Storch und Biber“ mit dem NABU • Freiwillige Feuerwehr Ottweiler u.v.m. Alles geklärt?! Wenn nicht: Busshuttle zum „Tag der offenen Tür“ der EVS-Kläranlage Ottweiler nehmen! Dort informiert auch der Fischereiverband Saar über seine Aktivitäten zum Gewässerschutz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. 10:00 Uhr Programmstart beim Obst- und Gartenbauverein Ottweiler Ziegelhütte (Werschweilerweg 3) IMPRESSUM Herausgeber/verantwortlich für Anzeigen und Vertrieb: Andrea Klein, Auf‘mHahnacker 1, 66583 Spiesen-Elversberg, Tel. 06821 9728359, Fax 06821 73403, E-Mail: rundschau@t-online.de Redaktion: Andrea Klein (V. i. S. d. P.); Redaktionsleitung: Barbara Hartmann. Titelfoto: iStock. Druckvorstufe: Siffrin.net CrossMedia UG, Mandelbachtal-Ommersheim. Druck undWeiterverarbeitung: johnen-druck GmbH, Bernkastel-Kues. Alle Rechte vorbehalten. ©03/2019. MIX Papier aus verantwor- tungsvollen Quellen FSC ® C013024 dass sie genügendNahrungwie Igel,Mäuse, RattenundKanin- chen sowie Verstecke für den Tag finden.

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