Rundschau St. Ingbert

Unwetterschäden in Millionenhöhe Nach einem Überblick gehen die Schäden im ganzen Stadtgebiet wohl in den Millionenbereich, obwohl St. Ingbert noch glimpflich davongekommen ist. Dass die Innenstadt nicht überflutet wurde, hängt maßgeblich mit den Investitionen der letzten Jahre in Pumpwerke und Regenrückhaltebecken zusammen. Der verkleinerte Durchlass des Rohrbaches in Richtung Stadt hat zu einer Stauung im Bereich der Spick geführt. Diese Maßnahme hat die Innenstadt ebenfalls vor Hochwasser geschützt. Am 9. Juni ist Wahlsonntag Es stehen umfangreiche politische Entscheidungen an. Neben den Abgeordneten für das Europäische Parlament sind ein neuer Landrat im Saarpfalz-Kreis und – ganz wichtig – neue Stadträte und neue Ortsräte in unseren Stadtteilen zu wählen. Aufregende Events: Grill & Chill und Human Table Soccer Turnier St. Ingbert ist eine Stadt, die selten schläft und immer etwas Spannendes zu bieten hat! Zwei aufregende Veranstaltungen stehen im Frühsommer auf dem Programm und laden Bewohner und Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis ein. Am 22. Juni ab 11 Uhr findet das „Grill & Chill in St. Ingbert“ statt. Diese Veranstaltung verspricht nicht nur köstliches BBQ-Essen von verschiedenen Foodtrucks und der Glasbiermetzgerei, sondern auch die Möglichkeit, Craft-Biere und internationale Biere zu probieren und die Live-Braukunst zu erleben. Am 12. Juli ab 11 Uhr ist es dann soweit: Das „Schools Out in St. Ingbert: Human Table Soccer Turnier“ findet statt! Was das ist, erklärt Melanie Fritsch von der Stadt St. Ingbert im Innenteil. 100 Jahre AWO Saarland – feiern Sie mit! Ein inklusives Fest für alle im und um das Saarbrücker Schloss am Samstag 22. Juni 2024, 12 bis 22 Uhr. Ein Fest für alle – vollständig barrierefrei. Die AWO Saarland setzt sich für Inklusion ein. Das Festgelände ist komplett barrierefrei, damit jeder ohne Hindernisse feiern kann. Ein spezieller Shuttle-Service bringt Gäste mit Mobilitätseinschränkungen direkt zum Veranstaltungsort. Musik, Unterhaltung und Kreativität für die ganze Familie. Oldtimertreffen am 29. Juni 2024 ab 10 Uhr in der Fußgängerzone Stolze Oldtimerbesitzer präsentieren ihre liebevoll gepflegten Fahrzeuge und laden dazu ein, sich die Fahrzeuge in Ruhe anzuschauen und in die nostalgische Ära vergangener Zeiten zu versetzen. Biosphärenfest 2024 in Kleinblittersdorf Nach dem überaus erfolgreichen Biosphärenfest in Erfweiler-Ehlingen im vergangenen Jahr findet das Fest auch in 2024 wieder statt. Die Ehre der Austragung gebührt der Gemeinde Kleinblittersdorf, die die südliche Grenze des Biosphärenreservats darstellt. Am Sonntag, den 30. Juni wird von 10 bis 18 Uhr ein volles und attraktives Programm rund um die Biosphäre Bliesgau geboten. Auf die Besucher warten viele interessante Infostände und regionale Produkte von Vereinen und sonstigen Akteuren, die mit ihrer Vielfalt unsere Region bereichern 45. Stadtfest – alles, was das Herz begehrt Zum 45. Mal wird dieses Jahr das Ingobertusfest als kultureller und gesellschaftlicher Höhepunkt in St. Ingbert gefeiert. Am Freitag, 5., und Samstag, 6. Juli erfreuen sich viele tausend Besucher unter freiem Himmel in der Innenstadt an allem, was das Herz an Gastlichkeit, Kulinarik und guter Unterhaltung begehrt. Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team der St. Ingberter Rundschau! GANZ SCHÖN VIEL LOS IN UND UM ST. INGBERT Jedes Jahr ein Highlight, die Oldtimer-Show in St. Ingbert. Foto: Stadt St. Ingbert

3 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 Natürlich für St. Ingbert. 9. JUNI: STADT- UND ORTSRATSWAHLEN IN ST. INGBERT Zur Wahl um die 45 Sitze im St. Ingberter Stadtrat sind vom Wahlleiter die Listen von neun Parteien bzw. Vereinigungen zugelassen worden. Es bewerben sich mit ihren Spitzenkandidaten: Liste 1, SPD (Maximilian Raber) Liste 2, CDU (Nadine Backes) Liste 3, AfD (Norbert Albrecht) Liste 4, GRÜNE (Dr. Cornelia Best-Dreßler) Liste 5, FDP (Julian Brenner) Liste 6, DIE LINKE (Isabell Schaan) Liste 12, FAMILIE (Roland Körner) Liste 19, Die Unabhängigen (Peter Richter) Liste 20, FW (Hans Wagner) Die RUNDSCHAU-Redaktion hat – soweit erreichbar – an alle Listen Fragen zur Wahl gestellt. Folgende Bewerber haben uns bis zum Redaktionsschluss geantwortet: Maximilian Raber Landtagsabgeordneter, * 1992 SPD (Liste 1), Platz 1 auf der Gebietsliste Nadine Backes Rektorin, * 1985 CDU (Liste 2), Platz 1 auf der Gebietsliste Rainer Keller Landesbeamter, * 1968 GRÜNE (Liste 4), Platz 2 auf Gebietsliste Julian Brenner Betriebswirt, * 2000 FDP (LISTE 5), Platz 1 auf der Gebietsliste

4 DIE RUNDSCHAU – Juni 2024 Am 9. Juni findet die Kommunalwahl in St. Ingbert statt. Welches sind die Schwerpunkte Ihrer Partei für die nächsten fünf Jahre? Maximilian Raber (Liste 1, SPD) Die SPD wird sich für einen moderner und innovativen Wirtschaftsstandort einsetzen. Wir schaffen Flächen für moderne Industrie- und Gewerbebetriebe, für neue Dienstleistungen, die auf Qualität und Innovation sowie gute Arbeits- und Ausbildungsplätze setzen. Eine Stadt wie St. Ingbert, braucht ausreichende und wohnortnahe Kita- und Krippenplätze. Für die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf sind Betreuungseinrichtungen mit längeren Öffnungszeiten unerlässlich. Darüber hinaus brauchen wir eine echte Ganztags-Grundschule. Insbesondere jungen Familien muss günstiger Wohnraum angeboten werden. Neben der Reaktivierung des Altbaubestands darf die Entwicklung neuer Wohnbauflächen in allen Stadtteilen nicht weiter vernachlässigt werden. Es ist erforderlich, allen die Möglichkeit zu geben, in St. Ingbert zu wohnen. In schwierigen Lagen schnelle und zuverlässige Hilfe kann nur durch eine Polizei vor Ort, eine gut ausgestattete Freiwillige Feuerwehr, andere Hilfsorganisationen und durch ein attraktives Kreiskrankenhaus gewährleistet werden. Unsere aktiven Vereinsstruktur gilt es zu stärken und zu unterstützen. Nadine Backes und Dr. Frank Breinig* (Liste 2, CDU) Unser Ziel ist ein für alle Generationen attraktives St. Ingbert in Form einer lebendigen Wohn- und Einkaufsstadt mit einem vielfältigen Freizeit- und Kulturangebot, die sich harmonisch mit modernen und zukunftsfähigen Unternehmen entwickelt. Dies im Einklang mit einer verantwortungsvollen Haushaltspolitik ohne kommende Generationen über Gebühr zu belasten. Insbesondere die Schaffung von Wohnraum sowie die Beibehaltung der vielfältigen finanziellen Unterstützung für Familien und Alleinerziehende werden zentrale Punkte sein. Rainer Keller (Liste 4, Die GRÜNEN) Mobilität, Energie- und Ansiedlungspolitik und Sicherung des Mikroklimas durch Erhalt innerstädtischer Grünflächen. Der Umbau der Poststraße mit den neuen Fahrradspuren ist leider noch nicht abgeschlossen, wird aber zeitnah erfolgreich zu Ende geführt werden. Das Thema Mobilität wird eines der zentralenThemen für uns sein.Wir führen dabei keinen ideologischen Kampf gegen das Auto, setzen uns aber für eine erhebliche Förderung des Fuß- und Radverkehrs ein. Beispiel: Innerstädtisch Tempo 30 verlangsamt die Fahrzeiten für LKW und PWK kaum, trägt aber erheblich zu einer gesteigerten Aufenthaltsqualität und einem Sicherheitsgewinn für alle anderen Verkehrsteilnehmer und Anwohner bei.Wir wollen eine Stadt, in der man sich wohlfühlt und gerne verweilt. Der Zugang zu bezahlbarer Wärme und Energie wird zukünftig der wichtigste Standortfaktor bei der Ansiedlungspolitik sein. Wir sollten dieses Thema unideologisch anpacken mit dem Ziel St. Ingbert energetisch durch den massiven Ausbau von Photovoltaik und eines städtischen Wärmenetzes zu einer Vorreiterstadt und damit attraktiv für Wirtschafts- und Privatansiedlungen zu machen. Zur Förderung des Stadt- bzw. Mikroklimas, der Biodiversität und im Sinne einer lebenswerten, grünen Stadt setzen wir uns für den Erhalt der bisherigen innerstädtischen inselartigen Grünflächen ein und beziehen hierbei bewusst die Ortsteile bzw. Peripherie mit ein. Die Fideliswiese, die Pfuhlwiese, das Hirschental und ähnliche Bereiche müssen als Grünflächen geschützt und erhalten werden! Im Zusammenhang mit den Grünflächen sehen wir auch unseren Wunsch nach Öffnung des Wollbachs und verschiedener Bereiche des Großbachs mit einem möglichen Wasserdurchfluss durch die Fußgängerzone, was direkt zu einem angenehmeren Klima in der Innenstadt führen würde. Bachöffnungen werden sich dabei nicht nur unter Aspekten der Aufenthaltsqualität sondern auch unter Hochwasserschutzaspekten positiv in der gesamten Stadt auswirken. Julian Brenner (Liste 5, FDP) 1. Wir möchten den Glasfaseranschluss für Privatpersonen/Haushalte wieder vorantreiben. 2. Wir möchten die Innenstadt wiederbeleben und ein Konzept entwickeln, welches ein längerfristiges und attraktives Bestehen der Stadt - Innenstadt St. Ingbert ermöglicht. 3. Wir möchten für eine nachhaltige Haushaltspolitik einstehen und diverse Entscheidungen evaluieren. Der Umzug des Rathauses, der Verkauf der Bläse-Stiftung schaffen Fragen, die beantwortet werden müssen. 4. Wir möchten die Digitalisierung der Stadtverwaltung vorantreiben und gleichzeitig auch die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit dem Internet nicht auskennen, berücksichtigen. (Beispielsweise Erhalt des Seniorentelefon o.ä) 5. Erhaltung der Kultur der Mittelstadt. Schaffung eines Albert-Weisgeber-Museum und Erhalt und Pflege der alten Friedhöfe Welche Großprojekte möchten Sie bis 2029 angehen und vielleicht schon umsetzen? Maximilian Raber (Liste 1, SPD) Einen Schwerpunkt legen wir weiterhin auf die Sanierung und den Ausbau der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für unsere Kinder. Wir schaffen eine Kita mit erweiterten Öffnungszeiten und eine echte Ganztags-Grundschule. Darüber hinaus wollen wir weitere Flächen für Wohnbau schaffen und dabei auch ein Augenmerk auf den sozialen Wohnungsbau legen. St. Ingbert muss Wohnraum für alle Menschen bieten, egal welchen Alters, welcher Herkunft oder welchen Einkommens. Wir kämpfen auch weiter für den Erhalt und die Modernisierung des Kreiskrankenhauses, das unersetzlich für die Gesundheitsversorgung unserer Stadt ist. Nadine Backes und Dr. Frank Breinig (Liste 2, CDU) Bereits laufende Projekte wie beispielsweise die Sanierung der Ludwigsschule wollen wir zeitnah und effektiv umsetzen, weitere Betreuungsplätze in Kitas und der freiwilligen Ganztagsschule schaffen und auch die Hallensituation für Vereine verbessern. Darüber hinaus möchten wir die Entwicklung St. Ingberts zu einer fahrradfreundlichen Stadt in einem gemeinsamen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer - Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer- voranbringen ohne diese gegeneinander auszuspielen. Weiterhin müssen vorbeugende Maßnahmen gegen Starkregenereignisse umgesetzt werden. Rainer Keller (Liste 4, Die GRÜNEN) Welche Großprojekte möchte Sie bis 2029 angehen und vielleicht schon umsetzen? Klassische Großprojekte wird es u.E. keine geben. Die Stadt bemüht sich bspw. Schulbetreuungsräume und Kindergärten zu bauen und das bestehende gute Betreuungsangebot zu erhalten bzw. noch weiter auszubauen. St. Ingbert sollte nicht in vermeintliche, teure Leuchtturmprojekte investieren. Das ist unseres Erachtens auch nicht nötig, weil wir vieles haben. Das Blau wurde für 6,5 Millionen bereits auf ein super Niveau gebracht und der Bau von Kindergärten und die Modernisierung der Grundschulstandorte schreitet voran. Unser Augenmerk liegt daher nicht auf Großprojekten, sondern darauf die Lebensqualität im Kleinen zu steigern. Viele Maßnahmen lassen sind modular umsetzen, ohne in einem Großprojekt unnötig Ressourcen zu binden - dies trifft auch auf den Ausbau der Wärmenetz- oder Glasfaserinfrastruktur zu. Julian Brenner (Liste 5, FDP) Wir werden uns weiterhin für eine sinnvolle Haushaltsführung einsetzen, um die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger St. Ingberts nicht unnötig steigen zu lassen.Auch arbeiten wir an einem Ausbau des Glasfasernetzes in St. Ingbert. Hier haben wir uns auch mit Pressemitteilungen bereits zu Wort gemeldet. Ein weiteres Hauptanliegen/thema wird das Themenfeld der Innenstadt werden. Was würden Sie anders machen als die derzeitige Politik? Maximilian Raber (Liste 1, SPD) Akzeptanz lebt von Beteiligung. Wir binden die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in den Entscheidungsprozess ein. Wer die Menschen vom ersten Schritt an informiert, arbeitet ergebnisorientierter und kann einzelne Interessen abwägen. Dabei dürfen Einzelinteressen aber nicht über dem Gemeinwohl stehen. Wir wollen ein bezahlbares St. Ingbert. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt dürfen nicht übermäßig finanziell belastet werden. Das gilt auch bei Gebühren für öffentliche Angebote oder städtischen Einrichtungen. St. Ingbert muss wieder seinem Ruf als Kulturstadt gerecht werden. Kleinkunstwoche, Jazz-Festival, Bundesfestival junger Film und Theater-Abo sind weiterzuentwickeln. Bewährte Institutionen wie Musikschule, 9. JUNI: STADT- UND ORTSRATSWAHLEN IN ST. INGBERT

5 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 Natürlich für St. Ingbert. VHS, Stadtbücherei, Literaturforum und Kinowerkstatt sind zu sichern und zu fördern. Nadine Backes und Dr. Frank Breinig (Liste 2, CDU) Die Kommunen sind als letztes Glied in der Kette in der Pflicht, ihnen von Land und Bund auferlegte Pflichten und Maßnahmen auszuführen - ohne angemessenen finanziellen Ausgleich. Diese Politik zu Lasten der Kommunen muss aufhören! Ebenso müssen die St. Ingberter Interessen mehr Gehör im Land finden - einem Landesentwicklungsplan, der die Zukunft von St. Ingbert gefährdet, werden wir im Land entschieden entgegentreten. Rainer Keller (Liste 4, Die GRÜNEN) Es bedarf eines stärkeren Grünen Einflusses innerhalb der Stadtverwaltung. Viele Projekte - speziell Maßnahmen, die ohne finanziellen Aufwand zu mehr Lebensqualität und Sicherheit führen würden -wie der Bereich Mobilität- werden stiefmütterlich behandelt. Beispiel: Ausbau der Fahrradinfrastruktur oder Tempo 30 innerstädtisch, was ohne zusätzliche Finanzen auf einen Schlag zu mehr Sicherheit, weniger Lärm und mehr Lebensqualität in der Stadt führen könnte - die Stadtverwaltung packt es aber nicht richtig an.Wir sind pragmatische „Macher“ und setzen aktiv Projekte um: So wurde erst durch den Einsatz der Grünen das alte Hallenbad abgerissen und die Ansiedlung des 350 Millionen Projektes CISPA begünstigt. Wir denken mit und sorgen für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt, indem wir viele Grünflächen unter Schutz gestellt haben, welche damit auch zukünftigen Generationen als Grünflächen erhalten bleiben werden. Dem immer gleichen Gerede vor Wahlen von „was würden sie anders machen“ wollen wir uns bewusst nicht anschließen. Stattdessen wollen wir gewählt werden für unseren Einsatz und unsere Leistungen vor Ort und garantieren unseren Wählern weiterhin großen Einsatz im Sinne eines liebens- und lebenswerten St. Ingberts. Julian Brenner (Liste 5, FDP) Wir als Freie Demokraten - FDP möchten uns für mehr Transparenz in der Kommunalpolitik einsetzen. Es braucht in unseren Augen mehr klare Kommunikation, um der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Wir möchten daher Live-Streams der Ratssitzung, um die Möglichkeiten der Teilhabe zu stärken und gleichzeitig die Hürden sich damit auseinanderzusetzen abbauen.Auch sollten nicht-öffentliche Sitzungen auf ein Minimum begrenzt werden. Des Weiteren braucht es mehr Bürger- Fragestunden. Nach Redaktionsschluss erreichte uns noch das folgende Statement des politischen Vereins „Die Unabhängigen St. Ingbert e.V.“: Für uns steht vor und nach der Wahl die Vernunft in der Kommunalpolitik in schweren Zeiten im Vordergrund. Deshalb wollen und werden wir auch keine unsinnigen Großprojekte fördern und unterstützen, die die Stadt in ohnehin schon schweren Zeiten in eine völlig unsichere Zukunft führen wird. Als erstes muß daher das Abenteuerprojekt Baumwollspinnerei als Rathaus gestoppt werden und das jetzige Rathaus Zug um Zug saniert werden. Dann wird sich wohl auch ein Spielraum für die Senkung der enorm hohen Grundsteuer ergeben. Zukunftsprojekte sind für uns außerdem: – Förderung der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum – Photovoltaik auf allen öffentlichen Gebäuden – Fertigstellung des Bürgerzentrums Rohrbach („BÜRO) – Ausbau des Kulturprogramms – Wiedereröffnung des Ratskellers – Beschleunigung des Hochwasserschutzes – Erforschung zentraler, sicherer und bezahlbarer regenerativer Energieversorgungsmöglichkeiten Wie schon geschildert, bleibt für sogenannte Großprojekte aufgrund steigender Notwendigkeiten in diesen Zeiten kein Spielraum. Genau das ist auch der Unterschied unserer Vorstellungen zum Handeln der derzeitigen Koalition. * Dr. Frank Breinig, Dipl. Biologe, * 1972, steht auf Platz 1 der Bereichsliste der CDU St. Ingbert-Mitte. Weitere Informationen unter www.st-ingbert.de 09. Juni für St. Ingbert WIR MACHEN WEITER. JETZT FÜR MORGEN IN ST. INGBERT. WIR HABEN GEMACHT. Die GRÜNEN sind in St. Ingbert als politische Kraft fest etabliert und treten für eine offene, tolerante und ökologische Gesellschaft ein. Auf kommunaler Ebene setzen wir uns leidenschaftlich für eine nachhaltige Stadtentwicklung, eine ökologische Verkehrswende und die Belange des Natur- und Umweltschutzes unter der Beteiligung der gesamten Bürgerschaft ein. Unser Ziel ist es, St. Ingbert als liebensund lebenswerte Stadt für nachfolgende Generationen sicher zu erhalten. gruene-igb.de

6 DIE RUNDSCHAU – Juni 2024 Was sind Ihre Beweggründe? Warum möchten Sie Landrat bzw. Landrätin des Saarpfalz-Kreises werden? Frank John, SPD Als Bürgermeister der Gemeinde Kirkel konnte ich in den letzten 14 Jahren viel Erfahrung in der Verwaltung sammeln. Nun bin ich bereit, dorthin zurückzukehren, wo mein Weg begonnen hat und mich als Landrat für den gesamten SaarpfalzKreis und dessen Anliegen einzusetzen! Ich weiß, wie viel in unserem Landkreis steckt. Für einen Saarpfalz-Kreis, der wirtschaftlich stark ist, der aber auch Wärme ausstrahlt und in dem die Menschen füreinander da sind, möchte ich mich weiterhin engagieren. Ich bin mir sicher: In herausfordernden Zeiten braucht es Verwaltungserfahrung, um vor Ort wirklich etwas bewegen zu können. Klaus Ludwig Feß, CDU Der Saarpfalz-Kreis ist meine Heimat, in der ich gerne lebe, die aber in vielen Bereichen hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Bei meinen Aufenthalten im Ahrtal nach der Flut und meinen Einsätzen in der Reserve der Bundeswehr während der CoronaPandemie habe ich erlebt, wo Landkreise unbedingt besser werden müssen, um die Menschen effektiv zu schützen. Das war der ursprüngliche Anstoß. Durch mein Ehrenamt bin ich seit Jahren im ganzen Kreis vernetzt und weiß, wo die Menschen vor Ort der Schuh drückt. Ich bin überzeugt, mit meiner langjährigen Erfahrung in Beruf, Bundeswehr und Ehrenamt und gerade weil ich politisch ein Quereinsteiger bin, bringe ich neue Perspektiven und Impulse ein, um die Herausforderungen der Zukunft anzupacken und unsere Heimat besser aufzustellen. Das ist meine Motivation. Barbara Spaniol, Die Linke Ich bin im Saarpfalz-Kreis zu Hause, wir wohnen in Homburg, mein Sohn ging in Bexbach zur Schule… Mein Herz hängt halt an dieser Region. Ich war 18 Jahre lang Abgeordnete für den Wahlkreis, zu dem der ganze Saarpfalz-Kreis gehört und bin seit 15 Jahren in der Kommunalpolitik im Stadtrat Homburg, als Fraktionsvorsitzende. Die Sorgen und Nöte des Kreises, seiner Kommunen und vor allem der Leute, die hier wohnen, sind mir seit dieser Zeit von vielen Gesprächen, Veranstaltungen und Begegnungen bekannt und vertraut… Und ich glaube auch, es ist Zeit für die erste Landrätin hier bei uns. Ich bringe genügend Verwaltungserfahrung mit und traue mir die Aufgabe zu, habe aber auch sehr viel Hochachtung davor, was geleistet werden muss… Auf jeden Fall möchte ich mehr Herzlichkeit und mehr Verständnis für die Menschen vor Ort in das Amt hineintragen. Was wären Ihre Ziele? Mit welchen Schwerpunkten für den Kreis gehen Sie ins Rennen? Frank John, SPD Wir müssen uns aktiv gegen eine Entwicklung stellen, die ländliche Regionen von einer guten Versorgung abhängt. Ich möchte daher im Saarpfalz-Kreis - insbesondere in den ländlicheren Gemeinden - auf „Dienstleistungszentren“ setzen. Durch kluge Kooperationen - auch mit anderen Anbietern der Daseinsvorsorge wie der Deutschen Post und Ärzten - können wir eine gute Versorgung sicherstellen. Dazu gehört auch der Erhalt des Kreiskrankenhauses in St.Ingbert. Der industrielle Kern unserer saarländischen Wirtschaft muss auch im Saarpfalz-Kreis erhalten bleiben. Hier gilt es, den industriellen Sektor unserer Wirtschaft genauso zu unterstützen wie den Dienstleistungsbereich. Ich setze auch auf den Ausbau eines Katastrophenschutzzentrums und eine verbesserte bauliche Prävention. Dabei möchte ich alle wichtigen Akteure, die freiwilligen Feuerwehren, den Fernmeldezug, das THW und die Rettungsdienste, aktiv in die Planungen einbinden.Auch die zunehmende Verkehrsbelastung stellt viele Gemeinden vor Herausforderungen. Der beste Weg, um die Verkehrsbelastung in den Städten und Gemeinden zu reduzieren, ist der Umstieg auf den umweltfreundlicheren öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Die beste Werbung für den ÖPNV sind verlässliche Verbindungen, günstige Fahrpreise und eine enge Taktung der Fahrten. Hier möchte ich, besonders im ländlichen Raum, ein besseres Angebot schaffen. Klaus Ludwig Feß, CDU Sicherheit, von Katastrophenschutz bei Starkregen und Unwettern über Schutz vor Kriminalität, bis hin zu Verkehrssicherheit, muss eine Priorität sein. Denn Sicherheit ist das Fundament für einen wirtschaftlich stabilen und für alle Generationen lebenswerten Landkreis. Auf diesem Fundament will ich eine wesentlich effektivere Wirtschaftsförderung voranbringen, Zukunftsinvestitionen vor allem im Bereich frühkindliche Bildung und Schule stärken und die Unterstützung unserer vielseitigen Vereine und Blaulichtorganisationen in den Mittelpunkt rücken. Mir ist wichtig: Lebensqualität im kleinsten Dorf genauso wie in unseren Städten zu erhalten und verbessern. Barbara Spaniol, Die Linke Zu einem guten Leben vor Ort gehören gute Bedingungen für die Familien im Kreis. Deshalb muss die Wohnungsnot gelöst werden. Wohnen muss sich wieder jede und jeder leisten können - sozial und bezahlbar. Ein echter „Masterplan Wohnungsbau“ ist im Kreis kein Luxus, sondern dringende Notwendigkeit. Genauso müssen die Kitas ausgebaut und die Schulen umgebaut werden. Bei der Ganztagsbetreuung ist noch Luft nach oben… Wir brauchen mehr Kinderbetreuungsplätze für unsere Familien im Kreis. Denn fehlt der Kitaplatz, klappt es nicht mit der Arbeit. Lösungen müssen schneller auf den Tisch, mit mehr Personal und kleineren Gruppen. Kindgerechte Betreuung ist mir ein Herzensthema! In unsere Schulen muss mehr investiert werden - baulich und mit besserem Internet. Seit zig Jahren setze ich mich für mehr gebundene Ganztagsschulen ein - eine Chance für viele Kinder. Die Sparkassen will ich erhalten statt sie zuzumachen. Ob in Homburg, im Raum St. Ingbert oder im Bliesgau – die Sparkasse gehört in den Ort. Man darf gerade älteren Menschen nicht „ihre“ Sparkasse zumachen. Es gilt, Lösungen zu finden statt Schließungen zuzulassen. Bankleistungen müssen gesetzlich für alle gesichert sein – vor allem im ländlichen Raum. Der Tierschutz und unser Tierheim brauchen eine starke Stimme. Schlusslicht sein 9. JUNI: LANDRATSWAHL IM SAARPFALZ-KREIS Als neuer Landrat bzw. neue Landrätin im Saarpfalz-Kreis bewerben sich vier Personen. Auch ihnen hat die RUNDSCHAU Fragen zugesandt. Hier die Antworten, die uns bis zum Redaktionsschluss erreicht haben: Frank John Dipl. Volkswirt, Kirkel, * 1972 SPD Klaus Ludwig Feß Betriebswirt, Bexbach, * 1967 CDU Barbara Spaniol Bibliotheksoberrätin, Homburg, * 1963 DIE LINKE

7 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 Natürlich für St. Ingbert. beim Tierschutz, das geht gar nicht. Auch der Kreis muss mehr für unser Tierheim leisten. Ein Tierschutzbeauftragter wäre dafür eine wichtige Anlaufstelle im Kreis. Der Öffentliche Personennahverkehr ÖPNV muss besser aufgestellt sein. Für unsere Region mit den vielen Arbeitsplätzen sind dringend bessere Verkehrsverbindungen notwendig, damit die Leute auf die Arbeit kommen. Ein ÖPNV aus einem Guss statt 15 Verkehrsbetriebe macht Sinn! Die Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken ist eine wichtige Chance für die zeitgemäße und umweltgerechte Erreichbarkeit der Biosphäre Bliesgau. Dafür setze ich mich seit fast 20 Jahren ein.Aber daran merkt man: das dauert alles viel zu lange! Kahlschlag bei unseren Industriearbeitsplätzen? Das dürfen wir nicht zulassen. Ich stehe solidarisch hinter den Beschäftigten in den Betrieben unserer Region. Hier braucht es Zukunftsperspektiven, fair bezahlt, zu guten Bedingungen und mit öffentlichen Investitionen. Kreis und Kreisstadt müssen hier eng zusammenarbeiten. Unsere Krankenhäuser müssen gestärkt statt geschwächt werden. Unsere Kliniken müssen jetzt öffentlich abgesichert werden und nicht erst, wenn die Lichter ausgehen. Ob mehr Pflegekräfte oder Wohnraum für sie – hier müssen Kreisstadt und Kreis stärker am Strang ziehen. Unsere Uniklinik in Homburg ist Standortfaktor für die gesamte Region und muss zusammen mit dem Kreiskrankenhaus St. Ingbert unsere wohnortnahe Versorgung weiter sichern können. Dafür werde ich hartnäckig bleiben. Sie können sich auf mich verlassen. Wie soll der Landkreis Ihrer Meinung nach im Jahre 2030 aussehen? Frank John, SPD Im Jahr 2030 stelle ich mir einen Saarpfalz-Kreis vor, der wirtschaftlich stark und sicher ist, der aber auch Wärme ausstrahlt und in dem die Menschen füreinander da sind. Ein Landkreis, in dem der ländliche Raum genauso gut angebunden und versorgt ist, wie die Städte. Ich stelle mir vor, wie unsere Kinder in renovierten Schulen unterrichtet werden und sich nachmittags auf dem Dorfplatz oder im Stadtpark verabreden. Ich möchte mich für einen Kreis einsetzen, in dem keine Eltern um einen Kitaplatz für ihr Kind bangen müssen, weil genügend Plätze und Personal vorhanden sind. Ich möchte, dass wir 2030 in einem Landkreis leben, in dem jeder und jede eine sichere Arbeitsstelle mit fairer Bezahlung hat und in dem Wissensdurstige aller Generationen gemeinsam leben und lernen können, um unseren Kreis zusammen nachhaltiger und besser zu gestalten Klaus Ludwig Feß, CDU Mein Ziel ist, dass der Saarpfalz-Kreis im Jahr 2030 seinen Charakter und seine landschaftliche Schönheit bewahrt, aber seine Potentiale besser ausgenutzt hat. Mit modernen Schulen, lebendigen Ortskernen für Jung und Alt und attraktiven Arbeitsplätzen vor Ort. Ein Kreis in dem die Menschen zueinander sagen: „Hier leb ich gern!“ Und dafür möchte ich gerne die Rahmenbedingungen schaffen. Barbara Spaniol, Die Linke Den Mix aus starkem Wirtschaftsstandort, städtischem und dörflichem Charme, ländlichem Raum und viel Natur gilt es für die Zukunft weiter zu stärken. Das geht vielfach nur mit den Vereinen, den engagierten Menschen vor Ort. Sie müssen mit ihren Familien unterstützt werden, damit Engpässe bei der Kinderbetreuung bald Geschichte sind, damit ÖPNV, Freizeit und Tourismus im Netz keine Lücken mehr haben, damit die Sorge um den Arbeitsplatz aufhört… Es soll sich in unserem Kreis gut wohnen und leben lassen!

DIE RUNDSCHAU – Juni 2024 8 NEUES AUS DER INNENSTADT . . . in der Innenstadt und der Fußgängerzone, z.B. an den verkaufsoffenen Sonntagen und Weihnachtsverkaufs-Samstagen, und natürlich auch durch das letztjährige, erstmalige Mitwirken beim GourmetMarkt, gelang es meinem Orga-Team und mir einiges mehr an Leben für und in der Innenstadt zu erzeugen. Dies erfreut natürlich unsere Geschäfte, die Mitglieder von HGSI, sowie auch die zahlreichen Besucher und damit natürlich auch mich/uns. Haben Sie sich ein Ziel gesetzt? Wie soll St. Ingbert in fünf Jahren aussehen? In fünf Jahren soll St. Ingbert eine Innenstadt haben, die für ihre bessere Erreichbarkeit, eine tolle und kostenfreie Parksituation, kaum Leerstände, eine Fülle gutgehender Geschäfte, funktionierende Nachfolgen für bestehende Geschäfte und vor allem für fröhliche und zufriedene Menschen bekannt ist. Eine schöne und frische Innenstadt, zu der jeder Besucher sagt: „Noo Dengmert kumm ich“. Das ist Roland Degen, zweiter von links, ist bei HGSI für die Organisation der Events zuständig. Foto: HGSI Vorstandsmitglied beim HGSI: Roland Degen. Foto: privat DREI FRAGEN AN ROLAND DEGEN Roland Degen ist seit genau 30 Jahren mit seinem Team und dem Büro für Vermögensberatung,Versicherungsvorsorge und Finanzdienstleistung in St. Ingbert sehr gut bekannt. Seit mittlerweile vier Jahren wirkt er auch mit im Vorstand von HGSI. Herr Degen, Sie engagieren sich neben Ihrem eigentlichen Geschäft seit langen Jahren nun auch ehrenamtlich für den Verein HGSI. Was sind Ihre Beweggründe dafür? Ich finde ehrenamtliches Engagement für unsere Innenstadt, für den Einzelhandel, für neue Gewerbetreibende sowie auch für eine gute Kommunikation mit den ansässigen Unternehmen und Besuchern der Stadt wichtig. Damit können wir das pulsierende Leben in der Stadt erhalten und mit neuen Ideen weiter ausbauen. Was genau ist Ihr Bereich bei HGSI und wie sieht Ihre Arbeit aus? Durch stärkere Gesamt-Präsenz von HGSI ▪ Unterhaltsreinigung ▪ Bauschlussreinigung ▪ Glas- und Rahmenreinigung sowie Schaufenster, Glasdächer, Wintergärten HCS Hölzer-Clean-Service GmbH Kaiserstraße 170 • 66386 St. Ingbert • Tel. 06894 1688087 www.hoelzer-clean-service.de Professionelle Reinigung mit einem starken Team

9 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 Natürlich für St. Ingbert. Ein weiterer herausragender Aspekt von JUNI ist die Tatsache, dass es keinen Mitgliedsbeitrag gibt. Das Netzwerk lebt von der aktiven Teilnahme seiner Mitglieder und einer Kultur des gegenseitigen Supports. Hier steht die freundliche Atmosphäre im Vordergrund, in der Wissen geteilt und Türen geöffnet werden. Empfehlungsmarketing bildet das Herzstück von JUNI. Durch persönliche Überzeugung und Vertrauen untereinander entstehen authentische Empfehlungen, die für den Erfolg der Mitglieder entscheidend sind. Diese Philosophie spiegelt sich auch im Programm wider, das eine Mischung aus Unternehmenspräsentationen, Fachvorträgen und praktischen Workshops bietet. Die Mitglieder von JUNI haben bereits zahlreiche Vorteile aus dem Netzwerk gezogen. Lisa Karpenstein vom Institut de Beauté konnte durch Weiterempfehlungen nicht nur neue Kunden gewinnen, sondern auch wichtige Kontakte knüpfen, die ihr Unternehmen vorangebracht haben. Ähnlich berichtet Martin Görg von Sincereo Investments, der wertvolle Kontakte knüpfen und vom Erfahrungsaustausch profitieren konnte. Das Jahresprogramm von JUNI für das Jahr 2024 verspricht wieder eine Vielzahl spannender Veranstaltungen, von Unternehmenspräsentationen bis hin zu Sommerfesten und Fachvorträgen. JUNI lädt interessierte Unternehmer herzlich ein, an einem der monatlichen Treffen teilzunehmen und sich von der Atmosphäre und den Möglichkeiten des Netzwerks zu überzeugen. Kontakt: André Köhl, Tel: 06894 9984699, ak@andrekoehl.de. In einer Zeit, in der der Austausch und die Zusammenarbeit entscheidend sind, ist JUNI ein lebendiges Beispiel dafür, wie Unternehmer durch gemeinsames Handeln und Wissen voneinander profitieren können. mein Ziel und dafür setze ich mich mit voller Leidenschaft ein. OLDTIMERTREFFEN ST. INGBERT 2024 Anmeldungen ab sofort möglich Oldtimerliebhaber und -fahrer aufgepasst! Am Samstag, 29. Juni 2024, findet das Oldtimertreffen in der malerischen Fußgängerzone von St. Ingbert statt. Freuen Sie sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Automobil- und Motorradkultur! Ab 10:00 Uhr öffnen sich die Tore für Besucherinnen und Besucher, um die beeindruckende Vielfalt klassischer Fahrzeuge zu bestaunen. Stolze Oldtimerbesitzer präsentieren ihre liebevoll gepflegten Fahrzeuge und laden dazu ein, sich in die nostalgische Ära vergangener Zeiten zu versetzen. Für alle, die ihre eigenen Schätze der Vergangenheit präsentieren möchten, bietet sich die Möglichkeit zur Anmeldung als Teilnehmer. Interessierte Teilnehmer/innen können sich gerne per E-Mail an kultur@ st-ingbert.de wenden, um weitere Informationen zu erhalten und sich anzumelden. Das Mindestalter der Fahrzeuge beträgt 30 Jahre. Die Anmeldegebühr für Aussteller beträgt 10 Euro pro Person. JUNI – DAS NETZWERK FÜR JUNGUNTERNEHMER IN ST. INGBERT In der dynamischen Welt des Unternehmertums ist der Austausch von Wissen, Erfahrungen und Kontakten von unschätzbarem Wert. Genau hier setzt das Jungunternehmernetzwerk JUNI in St. Ingbert an. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 bietet JUNI eine Plattform für Unternehmer jeden Alters und jeder Branche, um sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Was JUNI von anderen Netzwerken unterscheidet, ist seine Vielfältigkeit und branchenexklusive Struktur. Jedes Mitglied belegt exklusiv eine Branche, was nicht nur ein breites Spektrum an Fachwissen gewährleistet, sondern auch eine angenehme, kooperative Atmosphäre schafft, in der Konkurrenzdenken keinen Platz hat. Das Bundesfestival junger Film in St. Ingbert ist nicht nur das größte Kurzfilmfestival im deutschsprachigen Raum für aufstrebende Regisseure, sondern auch ein bedeutendes Ereignis für alle Filmbegeisterten. Vom 6. bis 9. Juni steht die siebte Ausgabe des Festivals bevor, bei der Sie die Möglichkeit haben, die fesselndsten Kurzfilme des Jahres zu erleben. BUNDESFESTIVAL JUNGER FILM Ein besonderer Höhepunkt des Festivals ist das Open-Air-Kino auf dem Marktplatz, das auch in diesem Jahr wieder das Zentrum des Geschehens bildet. Hier werden die außergewöhnlichsten und spannendsten Kurzfilme des Jahres auf großer Leinwand präsentiert, umrahmt von der einzigartigen Atmosphäre unter freiem Himmel. Info: https://www.junger-film.de/

DIE RUNDSCHAU – Juni 2024 10 Das Teilnehmerfeld beim Start der Pur.Bike. Foto: inMEDIA Das wird ein Spaß für die Schüler am letzten Schultag. Auf zum Human Table Soccer in die Innenstadt. Foto: Stadt Kaiserskautern Große Events im Juni und Juli in St. Ingbert: GRILL & CHILL UND HUMAN TABLE SOCCER TURNIER St. Ingbert ist eine Stadt, die selten schläft und immer etwas Spannendes zu bieten hat! Zwei aufregende Veranstaltungen stehen im Frühsommer auf dem Programm und laden Bewohner und Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis ein. Am 22. Juni ab 11 Uhr findet „Grill & Chill in St. Ingbert“ statt. Diese Veranstaltung verspricht nicht nur köstliches BBQ-Essen von verschiedenen Foodtrucks und der Glasbiermetzgerei, sondern auch die Möglichkeit, Craft-Biere und internationale Biere zu probieren und die Live-Braukunst zu erleben. Musikalisch wird die Atmosphäre von den Danceparadern begleitet, der kleinsten mobilen Disco der Welt. Ein Event, das Feinschmecker, Bierliebhaber und Musikfans gleichermaßen begeistern wird! Am 12. Juli ab 11 Uhr ist es dann soweit: Das „Schools Out in St. Ingbert: Human Table Soccer Turnier“ findet statt! Was das ist, erklärt Melanie Fritsch von der Stadt St. Ingbert: „Human Table Soccer bietet eine einzigartige und unterhaltsame Fußballerfahrung, die Spieler jeden Alters begeistert.Ähnlich wie bei einem Tischkicker gibt es viel Spaß und Action, jedoch auf einem größeren, mit Personen besetztem Spielfeld. Koordination und Teamwork sind entscheidend, da Bewegungen nur seitwärts und synchron mit dem Partner möglich sind. Fußballfähigkeiten sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich, um das Spiel zu genießen“. Der Fokus liege eindeutig auf dem Spaßfaktor, der Spieler und Zuschauer gleichermaßen begeistere. „Menschen jeden Alters können sofort teilnehmen und packende Spiele erleben. Es ist eine Erfahrung, die nicht nur Fußballfans anspricht und für viele Lacher sorgt. Insbesondere, weil die einzelnen Spieler sich erst an die ständig wechselnde Dynamik gewöhnen müssen“, so die Rathausmitarbeiterin weiter. Ideal also für die St. Ingberter Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Schulen zusammenkommen, um in Gäste freuen sich die Mitglieder des Vereins. Mit herzlichem Glück Auf! PUR.BIKE IN ST. INGBERT MIT ÜBER 600 MOUNTAINBIKERN Die meisten Mountainbike-Fans kennen die „Pur“ in St. Ingbert, die über 100 km lange Strecke mit abwechslungsreichen Trails durch die Wälder rund um die Mittelstadt. Einmal im Jahr, am zweiten Sonntag im Mai, findet das große Saisonopening – die Pur. Bike – statt. Das „Bikeerlebnis PUR“ wird bei MTB-Experten, Freizeitsportlern und Familien immer beliebter. Die Beigeordneten Markus Schmitt und Albrecht Hauck ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit dem Veranstalter Markus Appelmann das Sportevent zu eröffnen und die rund 600 Biker auf die Strecke zu schicken. „Mit Pur.Bike haben wir ein touristisches Leuchtturmprojekt für die Region auf den Weg gebracht. Die Resonanz bei Teilnehmern und Zuschauern zeigt, wir haben hier einen Nerv getroffen. Das ist unser Ansporn und daher ist es nur konsequent, dass wir uns auch nächstes Jahr wieder zu Saarlands größtem Bike-Saisonstart treffen“, blickt Markus Schmitt, Beigeordneter der Stadt St. Ingbert, bereits ins Jahr 2025. „Wahnsinn!“, „Irre!“, „War das toll!“ – mit diesen Worten rollten die meisten Mountain-Biker bei der zweiten Pur.Bike durchs Ziel. Start- und Zielpunkt war das Gut Ettental am Rande von Oberwürzbach. Von hier aus ging es über drei Strecken – 16, 32 und 36 Kilometer – durch den Wald. Eine Siegerehrung gab es am Ende nicht, aber mit ihren über 500 Höhenmetern auf der 16-km-Tour und über 1.000 Höhenmetern auf den längeren Strecken ist die Veranstaltung der perfekte Einstieg in die Saison. Sauber blieben die Fahrer auch nicht, hatte es doch in den Wochen vor der Pur. Bike ausgiebig geregnet. Matschverspritzte Räder und Waden gab es bei der Pur.Bike also gratis – aber das ist für Mountainbiker ja kein Hindernis. Dicke Wurzeln, steile Anstiege und abenteuerliche Abfahrten waren die eigentlichen Herausforderungen. Organisiert wird die Pur.Bike von der Stadt St. Ingbert in Zusammenarbeit mit der Agentur inMedia vertreten durch Markus Appelmann, bekannt aus Funk und Fernsehen. „In diesem Jahr haben sich mit 600 Bikern 200 mehr Teilnehmer angemeldet als im letzten Jahr“, freute er sich vor dem Startschuss um 11.30 Uhr. „Das zeigt, dass die Pur und die Pur.Bike in St. Ingbert weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft haben.“ Das bewies auch das Teilnehmerfeld mit Bikern aus allen saarländischen Landkreisen, aber auch aus Luxemburg, Belgien, Trier, Wiesbaden, Köln und Kirchheimbolanden. Die Familie von Schwind, Gutsbesitzer und Gastgeber der diesjährigen Pur.Bike, haben ihr Gut und die Waldwege perfekt auf das Ereignis vorbereitet: Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Biker vor und nach dem Start am Teich oder in der Wiese auf bunten Liegestühlen chillen und ein alkoholfreies Getränk genießen. Die Feuerwehr Oberwürzbach sorgte mit einem Riesenschwenker und Würstchen-Grill dafür, dass die Sportler ihre Speicher nach dem Rennen wieder auffüllen konnten. „Ein schönes Familien- und Sportfest, bei dem alle auf ihre Kosten kommen“, erklärte Iris Stodden von der Tourismusabteilung der Stadt. Großartige Unterstützung hätten auch wieder die Mitarbeitenden des Städtischen Betriebshofes und der GBQ geleistet. Trotz oder gerade wegen des Muttertags waren wirklich viele Familien gekommen. Der jüngste Teilnehmer war vier Jahre, der älteste 82. Aber auch hoch motivierte, sportliche Mountainbiker nutzten das Event, um sich für die kommende Saison „warmzufahren“. „Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder!“, so die einhellige Aussage der meisten Fahrer. Dazu sind alle Mountainbiker und Gäste bereits jetzt schon herzlich eingeladen, denn die nächste Pur.Bike ist für den 11. Mai 2025 geplant. Teams mit bis zu fünf Teilnehmern gegeneinander anzutreten. Um sicherzustellen, dass jedes Team einen Platz im Turnier erhält, ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltungen finden in der Fußgängerzone und auf dem Schmelzer Parkplatz in der Poststraße statt. Neben dem sportlichen Wettbewerb beim Human Table Soccer Turnier und den kulinarischen Genüssen beim Grill & Chill-Event bietet St. Ingbert eine hohe Lebensqualität und eine Vielzahl von Veranstaltungen, die für Bewohner und Gäste jeden Alters attraktiv sind. Nicht zu vergessen der beliebte Oldtimertreff am 29. Juni in der Fußgängerzone. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für das Human Table Soccer Turnier finden Sie auf der Homepage der Stadt: www.st-ingbert.de/veranstaltung/ human- table-soccer/ Machen Sie sich bereit für drei Tage voller Unterhaltung und Gemeinschaftssinn in St. Ingbert! NEUER ASIA-IMBISS DER BESONDEREN ART Sie mögen asiatisch? Dann entdecken Sie die köstliche Welt von Bubble-Food in der St. Ingberter Rickertstraße 11! Es erwarten Sie über 30 exquisite (Milch)Teesorten und eine vielfältige Auswahl an Sushi, Menüs und Tasty Food - alles zum Mitnehmen. Genießen Sie die Frische und den Geschmack der Speisen in einem neu eröffneten Ambiente. Gönnen Sie sich einen Gaumenschmaus und lassen Sie sich von den aromatischen Düften und frischen Zutaten verführen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 11 Uhr bis 19.30 Uhr und am Samstag sowie Sonntag von 13 Uhr bis 19.30 Uhr TAG DER OFFENEN TÜR – DAS BESUCHERBERGWERK RISCHBACHSTOLLEN Das Besucherbergwerk Rischbachstollen e.V. lädt ein zum Tag der offenen Tür am 29.06.2024. Es werden stündlich Führungen angeboten und zwar von 10 Uhr bis 16 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich durch ein traditionelles „Bergmannsfrühstück“, Kaffee und Kuchen sowie Brezeln oder Donuts zu stärken. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter der Nummer 06894/1690490. Auf wieder einmal viele

11 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 Natürlich für St. Ingbert. lung in Südwestdeutschland erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Interessantes über Werk und Arbeitersiedlung des ehemaligen Eisenwerkes. Zum Abschluss der Tagestour steht gegen 15.15 Uhr eine Besichtigung auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Becker an. Bei einer Führung lernen die Teilnehmer den Beckerturm, eines der Wahrzeichen der Stadt St. Ingbert, kennen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen beschränkt. Der Preis pro Person für den Stadtrundgang beträgt 6 Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Das Bergmannsfrühstück kann optional für 5 € pro Person bei der Anmeldung dazu gebucht und vor Ort bezahlt werden. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, wird um Anmeldung bis 10. Juli 2024 bei Stabsstelle Wirtschaft, Sachgebiet Tourismus, unter der Telefonnummer (0 68 94) 13-7 33 (Montag bis Donnerstag von 8 – 15 Uhr) oder per EMail an tourismus@st-ingbert.de gebeten. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen. Als Sponsoren waren CREOS Deutschland, die Kreissparkasse Saarpfalz, Bitburger 0,0% Alkoholfrei, Saartoto, die Biosphären-Stadtwerke St. Ingbert und der Saarpfalz-Kreis mit an Bord. Rechtzeitig zum Sommeranfang FEIERABENDTOUR DURCH DIE STADT ST. INGBERT Termin: 21.06.2024 Dauer: 16.00 bis 19.00 Uhr Genussvoll in den Sommer und ins Wochenende starten und dabei eine der schönsten Städte des Saarlandes mit einer verblüffenden Fülle nah beieinanderliegender Genussadressen kennenlernen – all das kann man am Freitag, 21. Juni 2024, im Rahmen der erstmals von der Stadt St. Ingbert angebotenen „Feierabendtour“ für Entdecker und Genießer. Dabei begegnet man an ausgewählten Genussorten ebenso herzlichen wie engagierten Menschen und entdeckt hinter prachtvollen Fassaden eine der interessantesten Städte der Saar-Pfalz-Region, die jede Menge „Saarvoir Vivre“ und auch ansonsten überraschend viel zu bieten hat. Die Feierabendtour für Entdecker und Genießer endet auf einem der herausragenden Wahrzeichen des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau: dem auch deutschlandweit einzigartigen „Becker-Turm“, von dem aus man einen herrlichen Rundblick über die Dächer der Stadt bis weit hinein ins Umland genießen kann. Lassen Sie sich überraschen und inspirieren! Es entsteht ein Kostenbeitrag von 14 € pro Person; darin enthalten sind die moderierte Stadtrundführung sowie diverse Kostproben und Schmankerl bei ausgewählten St. Ingberter Genussadressen. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt und die Nachfrage erfahrungsgemäß groß ist, ist eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung bis 17. Juni 2024 bei der Stabsstelle Wirtschaft (Tourismus) der Stadt St. Ingbert unter der Telefonnummer (0 68 94) 13-7 33 (Montag bis Donnerstag von 8 – 15 Uhr) oder per E-Mail an tourismus@stingbert.de erforderlich (es gilt die Reihenfolge des Anmeldeeingangs). „GRENZEN, BRUNNEN, WANDERLUST“ Auf Entdeckungstour zwischen Rohrbach und Spiesen Termin: 23.06.2024 Dauer: 10.00 bis 12.00 Uhr Die Biosphären-Stadt St. Ingbert bietet eine Sommerwanderung entlang der historischen Bannsteine an, die einstmals die Grenzen zwischen Nassau-Saarbrücken und Pfalz-Zweibrücken und später zwischen den Königreichen Bayern und Preußen markierten. Darüber hinaus lassen sich bei dieser geführten Wanderung eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, idyllisch gelegene Waldbrunnen und ein antiker Steinbruch entdecken. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, ist eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung bis 20. Juni 2024 bei der Stabsstelle Wirtschaft (Tourismus) der Stadt St. Ingbert unter der Telefonnummer (0 68 94) 13-7 33 (Montag bis Donnerstag von 8 – 15 Uhr) oder per EMail an tourismus@st-ingbert.de erforderlich (es gilt die Reihenfolge des Anmeldeeingangs. Bei Unwetterwarnung finden die Wanderungen nicht statt. Änderungen vorbehalten. Preis: 5 €/Person, Dauer ca. 2 Stunden. Treffpunkt für die rund zweistündige Wanderung ist um 10 Uhr der Wanderparkplatz an der Spieser Mühle (Adresse „Spiesermühle“). Trittsicherheit, festes Schuhwerk, geeignete Kleidung und eine gute Kondition sind Voraussetzung. „AUF WEISGERBERS SPUREN DURCH DAS KÖNIGLICH-BAYERISCHE ST. INGBERT“ Termin: 07.07.2024 Dauer: 10.00 bis 12.00 Uhr Unter dem Motto „Auf Albert Weisgerbers Spuren durch das königlich-bayerische St. Ingbert“ führt dieser Rundgang entlang der Biographie des Künstlers zu allerlei markanten Stationen, aber auch eher verborgenen Winkeln. Er erschließt, dem Lebenslauf des Künstlers folgend, den Pioniergeist der Gründerzeit, das Lebensgefühl der Jahrzehnte zwischen Reichsgründung und Kriegsbeginn sowie die künstlerischen Strömungen der „Belle Epoque“, an denen Weisgerber maßgeblichen Anteil hatte. In seltener Geschlossenheit erhaltene Bürgerhäuser, Fabrikanlagen und Gotteshäuser stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Bruderkrieg und Alltagsleben, Kaiserkult und Klassenkampf: verblüffende Einblicke und ungewöhnliche Ausblicke inklusive. Aktuelle Termine finden Sie fortlaufend auch auf www.st-ingbert.de. Buchung über tourismus@st-ingbert.de oder Tel. 06894 - 13 733,Anmeldung erforderlich,Teilnahme kostenlos. STADTRUNDGANG: WEG DER INDUSTRIEKULTUR Termin: 13.07.2024 Dauer: 10.00 bis 16.00 Uhr Unter dem Motto „Kohle, Eisen, Glas und Bier – die Industriekultur der Biosphärenstadt St. Ingbert - zwischen Tradition und Zukunftsvision“ findet an drei Terminen im Jahr die Tagestour ‘Weg der Industriekultur’ statt. Treffpunkt für die ganztägige Tour ist um 10 Uhr beim Besucherbergwerk Rischbachstollen am Zechenhaus, Obere Rischbachstraße 13. Hier beginnt die erste Führung durch das Besucherbergwerk Rischbachstollen mit Besichtigung Zechenhaus sowie „Einfahren in den Stollen“. Danach können sich die Teilnehmer mit einem Bergmannsfrühstück stärken. Der nächste Treffpunkt ist um 13.15 Uhr am Konsumgebäude auf der Alten Schmelz. Während einer eineinhalbstündigen Führung durch die älteste erhaltene Werkssied-

DIE RUNDSCHAU –Juni 2024 12 LEBEN & ARBEITEN IN ST. INGBERT WO BERUF UND LEBENSQUALITÄT SICH PERFEKT VEREINEN.

13 Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 Natürlich für St. Ingbert. Pflegedienst Ritter In der heutigen Zeit, geprägt von einem stetigen Wandel und einer wachsenden Nachfrage nach Pflegeleistungen, ist der Pflegedienst Ritter ein herausragendes Beispiel für ein Unternehmen, das nicht nur exzellente Pflegeleistungen erbringt, sondern auch als Arbeitgeber Maßstäbe setzt. Seit seiner Gründung im Jahr 1996 in St. Ingbert hat sich das Unternehmen zu einem verlässlichen Partner für die Betreuung von Älteren und Kranken entwickelt. Familienfreundlichkeit als Leitprinzip Eine der herausragenden Eigenschaften des Pflegedienstes Ritter ist seine aufrichtige Familienfreundlichkeit. Diese zeigt sich nicht nur in der vorbildlichen Betreuung seiner Patienten, sondern auch im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Durch eine strategische Personalplanung, die individuelle familiäre Bedürfnisse berücksichtigt, schafft das Unternehmen eine Arbeitsumgebung, die es den Mitarbeitern ermöglicht, Familie und Beruf erfolgreich zu vereinen. Ob durch flexible Arbeitszeiten, Unterstützung bei Kinderbetreuung oder die Möglichkeit des Homeoffice – hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Exzellente Arbeitsbedingungen Der Pflegedienst Ritter legt nicht nur Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern auch auf faire Arbeitsbedingungen. Übertarifliche Stundensätze, geringe Überstunden und eine gut funktionierende Vertretungsregelung bei FAMILIENFREUNDLICHKEIT UND HERVORRAGENDE PFLEGE Krankheit oder Urlaub sind nur einige der Maßnahmen, die das Unternehmen ergreift, um seinen Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Darüber hinaus investiert das Unternehmen intensiv in die Ausbildung seiner Mitarbeiter, um langfristig qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu binden. Hohe Qualitätsstandards in der Pflege Neben seiner vorbildlichen Mitarbeiterführung zeichnet sich der Pflegedienst Ritter durch seine hohen Qualitätsstandards in der Pflege aus. Die examinierten Pflegefachkräfte gewährleisten eine professionelle und einfühlsame Betreuung der Patienten. Dabei stehen nicht nur medizinische Aspekte im Vordergrund, sondern auch die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, die betreut werden. Ausblick und Engagement für die Zukunft Als ein stetig wachsendes Unternehmen strebt der Pflegedienst Ritter danach, seine Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern und sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Durch sein Engagement für Innovation und Weiterentwicklung sichert sich das Unternehmen seine Position als führender Anbieter von Pflegeleistungen in der Region. Insgesamt verkörpert der Pflegedienst Ritter das Bild eines modernen, verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Unternehmens, das sowohl seinen Mitarbeitern als auch seinen Kunden gegenüber eine hohe Verpflichtung fühlt. Das sympathische Team vom Pflegedienst Ritter M. Weirich, M. Ritter, S, Ritter und F. Neumann. Foto: privat Natürlich für St. Ingbert. Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion. Juni 2024 13

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